Tragödie auf Touristenboot im Roten Meer: 17 Personen vermisst

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  • 25 November 2024
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Tragödie mit Touristenboot im Roten Meer: Such- und Rettungsbemühungen im Gange

Nach einem tragischen Zwischenfall im Roten Meer werden 17 Personen vermisst, darunter auch Ausländer, nachdem ein Touristenboot gesunken ist. Die ägyptischen Behörden bestätigten, dass 28 Menschen gerettet wurden, nachdem das Schiff mit dem Namen Sea Story bei einem Tauchgang vor der Küste von Marsa Alam in Seenot geraten war. Der Alarm wurde um 5:30 Uhr Ortszeit (03:30 GMT) ausgelöst, als das Boot mit 31 Touristen und 14 Besatzungsmitgliedern an Bord ein Notsignal aussendete. Der Gouverneur des Roten Meeres, Generalmajor Amr Hanafi, berichtete, dass sich Überlebende im Gebiet Wadi el-Gemal befänden, wo sie derzeit medizinische Hilfe erhielten.

Die Behörden haben die Ursache des Vorfalls noch nicht bekannt gegeben, es werden jedoch weitere Ermittlungen durchgeführt.

Suchaktionen intensiviert

Die Such- und Rettungsmission hat erhebliche Ressourcen mobilisiert. Das Kriegsschiff El Fateh der ägyptischen Marine und Militärflugzeuge beteiligen sich aktiv an der Operation zur Suche nach den noch vermissten Personen. Gouverneur Hanafi betonte die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Zweigen der Streitkräfte, um eine gründliche Suche zu gewährleisten. Berichten zufolge sind unter den Geretteten zwei britische Touristen, während zwei weitere noch vermisst werden. Das finnische Außenministerium hat ebenfalls bestätigt, dass sich unter den Vermissten auch einer seiner Staatsbürger befindet. Ein Sprecher des britischen Außenministeriums erklärte unterdessen, dass man den betroffenen Staatsbürgern und ihren Familien Unterstützung zukommen lasse. Die chinesische Botschaft in Ägypten teilte mit, dass zwei ihrer Staatsbürger gerettet wurden und sich derzeit in Sicherheit befinden.

Wetterbedingungen erschweren Rettungsbemühungen

Die Wetterbedingungen könnten bei diesem Vorfall eine Rolle gespielt haben. Die ägyptische Wetterbehörde hatte vor turbulentem Wetter im Mittelmeer und im Roten Meer gewarnt und von Aktivitäten auf See am Wochenende abgeraten. Windgeschwindigkeiten von bis zu 60 bis 70 km/h und Wellenhöhen von drei bis vier Metern könnten zu gefährlichen Bedingungen auf See beigetragen haben. An Bord der Sea Story befand sich eine bunt gemischte Gruppe von Passagieren, darunter fünf spanische Touristen, vier britische Touristen, vier Deutsche und zwei US-Bürger. Während die Rettungsarbeiten andauern, ist noch unklar, wer von ihnen gerettet wurde oder wer noch vermisst wird. Marsa Alam ist für seine atemberaubenden Tauchplätze und Korallenriffe bekannt und daher ein beliebtes Ziel für Touristen, die die Südküste Ägyptens erkunden. Während die Suchbemühungen fortgesetzt werden, setzen die Behörden ihre ganze Kraft dafür ein, die Vermissten ausfindig zu machen und gleichzeitig den Überlebenden und ihren Familien in dieser schwierigen Zeit Unterstützung zu gewähren.

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