Die verheerenden Auswirkungen des Sturms Bert auf Südengland und Wales

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  • 25 November 2024
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Sturm Bert verursacht Chaos in Südengland und Wales

Während Sturm Bert weiterhin Südengland und Südwales verwüstet, richten schwere Regenfälle und starke Winde in den Gemeinden verheerende Schäden an. Der Sturm, der am Wochenende zuschlug, hat zu erheblichen Störungen in Häusern, Straßen und Schienennetzen geführt, und für Dienstag und Mittwoch werden weitere Regenfälle vorhergesagt. Tragischerweise wurden aufgrund der Heftigkeit des Sturms mindestens fünf Todesopfer gemeldet.

Überschwemmungen und Notfallmaßnahmen

Die Umweltbehörde hat schwere Hochwasserwarnungen für Gebiete wie den Fluss Nene in Northamptonshire herausgegeben, wo die Bewohner aufgrund der anhaltenden Überschwemmungen „Lebensgefahr“ ausgesetzt sind. Umweltminister Steve Reed gab an, dass zwar für diese Woche weitere Überschwemmungen erwartet werden, diese aber voraussichtlich „weniger schwerwiegend“ sein werden als die Bedingungen, die am Wochenende herrschten. Derzeit werden 28.000 Grundstücke durch Hochwasserschutzanlagen der Umweltbehörde geschützt. Was die Auswirkungen betrifft, wurden in ganz England ungefähr 107 Gebäude überflutet, hauptsächlich aufgrund von Überschwemmungen durch Flüsse und Oberflächenwasser. Lokale Unternehmen kämpfen mit den Folgen; eine Ladenbesitzerin in Tenbury Wells beklagte den Totalverlust ihres Kunsthandwerksladens und gab an, dass sie sich durch die wiederholten Überschwemmungen überfordert und unsicher über die Zukunft fühle.

Bewohner der von Überschwemmungen betroffenen Gebiete haben ihre Frustration über die ihrer Meinung nach unzureichenden Vorbereitungen und Warnungen der örtlichen Behörden zum Ausdruck gebracht. Die Kritik richtete sich insbesondere gegen die Behörden in Südwales, wo viele der Meinung sind, dass die Lehren aus früheren Stürmen nicht angewendet wurden. In Pontypridd erinnerten sich die Einwohner an ihre Erlebnisse während des Sturms Dennis im Jahr 2020, als große Teile der Stadt unter Wasser standen. Lokale Politiker zeigten sich ungläubig, dass vor diesem jüngsten Sturm nur eine gelbe Wetterwarnung herausgegeben wurde.

Reiseunterbrechungen und Auswirkungen auf die Gemeinschaft

Reisebehinderungen sind weit verbreitet, da blockierte Bahnstrecken in den betroffenen Regionen zu zahlreichen Zugausfällen geführt haben. Great Western Railway riet Passagieren von Fahrten mit seinen Zügen ab, während West Midlands Railway schwere Störungen aufgrund von Überschwemmungen in Northamptonshire meldete. Straßensperrungen haben die Verkehrsprobleme noch verschärft, und die Polizei rief Autofahrer dazu auf, Hochwasser ganz zu meiden. Das schlechte Wetter hatte auch Auswirkungen auf die Bildung; allein in Wales mussten am Montag aufgrund unsicherer Bedingungen mindestens 30 Schulen geschlossen werden. Bei einer dramatischen Rettungsaktion in der Nähe von Evesham, Worcestershire, evakuierten Feuerwehrleute 57 Kinder aus einem gestrandeten Reisebus, der in den steigenden Wassermassen gefangen war. Lokale Geschäfte wie Tierhandlungen und Fish-and-Chip-Läden erlitten durch die Überschwemmung erhebliche Schäden. Während die Ermittlungen zu Vorfällen im Zusammenhang mit dem Sturm – darunter auch tragische Todesfälle – andauern, untersucht die Polizei von West Mercia in den sozialen Medien kursierende Videos, die rücksichtsloses Fahren durch überflutete Straßen zeigen. Das Met Office wird die Auswirkungen von Sturm Bert in Zukunft gründlich untersuchen, versicherte jedoch, dass die vorherigen Warnungen wirksam kommuniziert wurden. Angesichts der anhaltenden Bedenken hinsichtlich der Bereitschaft der Infrastruktur wappnen sich die Gemeinden angesichts des Klimawandels für mögliche zukünftige Stürme.

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