Bootstragödie im Roten Meer: 16 Personen nach Katastrophe vermisst

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  • 25 November 2024
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Touristenboot-Tragödie im Roten Meer: 16 vermisst, 28 gerettet

Nach einem kürzlichen Seeunfall vor der Küste Ägyptens werden 16 Personen vermisst, nachdem ein Touristenboot im Roten Meer gesunken ist. Das Schiff mit dem Namen Sea Story befand sich auf einem fünftägigen Tauchtrip, als es am frühen Sonntagmorgen auf Notsignale stieß. Unter den Vermissten sind zwei britische Staatsbürger, ein finnischer Staatsbürger und vier Ägypter.

Einzelheiten zum Vorfall

Die Sea Story mit insgesamt 44 Personen an Bord gab um 05:30 Ortszeit ein Notsignal ab. Das Boot legte in Marsa Alam ab und sollte beliebte Tauchplätze ansteuern. Generalmajor Amr Hanafi, Gouverneur des Roten Meeres, berichtete, dass die Rettungsdienste schnell mobilisiert wurden, was zur erfolgreichen Rettung von 28 Personen führte. Er bestätigte, dass alle Überlebenden in der Region Wadi el-Gemal angemessene medizinische Versorgung erhalten.

Die Behörden haben die Ursache des Untergangs noch nicht ermittelt, obwohl sie anmerkten, dass keine technischen Störungen an Bord gemeldet wurden. Allerdings könnten die Wetterbedingungen eine Rolle gespielt haben; Meteorologen hatten vor rauer See mit Windgeschwindigkeiten von 60-70 km/h und Wellenhöhen zwischen 3 und 4 Metern gewarnt.

Laufende Suchbemühungen

Als Reaktion auf die Tragödie wurden die Suchaktionen intensiviert. Sie werden sowohl vom ägyptischen Kriegsschiff El Fateh als auch von Militärflugzeugen unterstützt. Gouverneur Hanafi betonte, dass diese Bemühungen mit den Streitkräften koordiniert würden, um die noch Vermissten zu finden. Der Gemeinderat in Marsa Alam gab an, dass die Besatzung ausschließlich aus Ägyptern bestand und Touristen aus mehreren Ländern umfasste: fünf aus Spanien, vier aus Großbritannien, vier aus Deutschland und zwei aus den USA. Das polnische Außenministerium erwähnte auch Berichte, denen zufolge zwei polnische Staatsbürger an Bord gewesen sein könnten.

Die Rettungsbemühungen dauern an, während die Behörden auf weitere Informationen zu den Vermissten warten. Das britische Außenministerium arbeitet eng mit den örtlichen Behörden zusammen, um den betroffenen Familien zu helfen.

Blick in die Zukunft

Während die Ermittlungen zu diesem tragischen Vorfall voranschreiten, wird sich die Aufmerksamkeit wahrscheinlich auf die Verbesserung der Sicherheitsbestimmungen für maritime Aktivitäten in Ägyptens beliebten Touristenregionen richten. Marsa Alam bleibt aufgrund seiner atemberaubenden Korallenriffe und Meereslebewesen ein beliebter Ort für Taucher, aber dieser Vorfall wirft kritische Fragen zu Sicherheitsprotokollen bei widrigen Wetterbedingungen auf. Die Bemühungen, die Vermissten zu finden, und die Unterstützung für Überlebende werden fortgesetzt. Die Reaktion Ägyptens wird von entscheidender Bedeutung sein, um das Vertrauen internationaler Touristen wiederherzustellen, die eine Reise zu diesem atemberaubenden Küstenziel in Erwägung ziehen.

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