Sturm Bert verursacht große Störungen in Wales
Während Sturm Bert weiterhin unerbittlich über Großbritannien herfällt, stehen Gemeinden in ganz Wales aufgrund von Überschwemmungen und Unwettern vor großen Herausforderungen. Der Sturm hat zu großen Sachschäden, Stromausfällen und zahlreichen Straßensperrungen geführt und so Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und Notfallvorsorge geweckt.
Überschwemmungen und Notfallmaßnahmen
In Pontypridd in Rhondda Cynon Taf haben die Bewohner aktiv daran gearbeitet, ihre Häuser zu schützen, als der Fluss Taff über die Ufer trat. Viele mussten Wasser aus ihren Häusern schöpfen, nachdem sie vor der Überschwemmung, die am Sonntag gegen 08:00 Uhr GMT begann, kaum oder gar keine Warnung erhalten hatten.
Ein Anwohner äußerte seine Frustration über das Ausbleiben rechtzeitiger Warnungen, als sein Haus schnell unter Wasser stand.
Das Met Office hat eine Wetterwarnung für schwere Regenfälle herausgegeben, die in vielen Gebieten bis 13:00 Uhr GMT auftreten werden. Natural Resources Wales hat daraufhin über 40 Hochwasserwarnungen und mehr als 60 Alarme in der gesamten Region herausgegeben. National Grid berichtete, dass aufgrund der Auswirkungen des Sturms derzeit etwa 1.300 Haushalte in Süd- und Westwales ohne Strom sind.
Traffic Wales hat bestätigt, dass aufgrund von Überschwemmungen und umgestürzten Bäumen mehrere Straßen gesperrt sind, was das Reisen für die Anwohner noch schwieriger macht. Insbesondere in der Sion Street in Pontypridd sind Fahrzeuge wegen des steigenden Wasserspiegels gestrandet.
Weitere Wetterbedenken
Das Unwetter beschränkt sich nicht nur auf Regen; in mehreren Grafschaften gelten bis 21:00 Uhr GMT auch Sturmwarnungen. Zu den Gebieten, die unter Beobachtung stehen, zählen Anglesey, Bridgend, Cardiff und andere. Meteorologische Prognosen sagen voraus, dass einige Regionen zusätzliche 30-40 mm Regen abbekommen könnten, bevor es am späten Nachmittag aufklart.
Bei einem anderen Vorfall am Samstag retteten Rettungskräfte zehn Menschen – darunter fünf Erwachsene und fünf Kinder –, nachdem ein Erdrutsch ein Haus in Llanarmon Dyffryn Ceiriog in der Grafschaft Wrexham getroffen hatte. Die Feuerwehr und Rettungsdienste von Nordwales meldeten erhebliche Schäden durch Hochwasser und Schutt.
Der örtliche Geschäftsinhaber Jonathan Greatorex lobte die schnelle Reaktion der Gemeinde und bemerkte, wie die Bewohner unter diesen schwierigen Umständen zusammenhielten.
Blick in die Zukunft
Während Sturm Bert in ganz Großbritannien weiterhin Verwüstungen anrichtet, rufen Behörden die Bevölkerung auf, wachsam zu bleiben. Da in vielen Regionen weiterhin Hochwasserwarnungen gelten – darunter über 20 Warnungen in Yorkshire –, ist es immer wichtiger, sich vorzubereiten. Die Auswirkungen dieses Sturms erinnern uns daran, wie wichtig die Unterstützung der Bevölkerung und rechtzeitige Kommunikation in Krisenzeiten sind, da die Wetterlagen immer unberechenbarer werden.