Ruben Amorims holpriger Start bei Manchester United erklärt

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  • 24 November 2024
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Ruben Amorims schwieriger Start bei Manchester United

Ruben Amorims Debüt als Cheftrainer von Manchester United fand in Portman Road statt, wo sein Team gegen Ipswich Town antrat. Trotz eines vielversprechenden Starts mit einem frühen Tor von Marcus Rashford endete das Spiel mit einem 1:1-Unentschieden, was verdeutlicht, welch harten Kampf Amorim bei der Wiederbelebung einer schwächelnden Mannschaft vor sich hat. Die Begeisterung der Fans war spürbar, was sich auch in ihrem eingängigen neuen Sprechgesang „Ruben Amorim, Amorim, Ruben Amorim“ widerspiegelte, der zur Melodie des klassischen Hits der KC and the Sunshine Band gesungen wurde.

Ein langer Weg liegt vor uns

In seiner Analyse nach dem Spiel räumte Amorim ein, dass vor ihm eine gewaltige Aufgabe liege. Er betonte, dass sich die Fans auf eine Leidenszeit einstellen sollten, während er daran arbeitet, seine Vision für das Team umzusetzen. Er merkte an, dass angesichts der erheblichen Veränderungen, die innerhalb des Teams erforderlich sind, unmittelbare Ergebnisse unrealistisch seien.

„Es ist frustrierend für die Fans, aber wir verändern uns so sehr“, kommentierte er. „Wir werden versuchen, Spiele zu gewinnen, aber das wird Zeit brauchen.“ Die Leistung von United spiegelte die bekannten Schwierigkeiten wider. Trotz einer frühen Führung gelang es ihnen nicht, den Schwung beizubehalten und sie wurden in den entscheidenden Momenten letztlich übertrumpft. Ihre erwarteten Tore (xG) lagen bei 0,90, was auf einen Mangel an Offensivkraft hindeutet, während Ipswich einen xG von 1,75 erreichte, den höchsten Wert der Saison. Amorims taktische Anpassungen waren offensichtlich, brauchen aber Zeit, um sich im Team durchzusetzen. Die Spieler müssen sich schnell an seine Strategie mit drei Innenverteidigern und Außenverteidigern gewöhnen – ein System, das er trotz eingeschränkter Trainingseinheiten unbedingt etablieren möchte.

Schwerpunkt auf Entwicklung und Training

Angesichts des bevorstehenden vollen Spielplans steht Amorim vor zusätzlichen Herausforderungen bei der Weiterentwicklung seines Spielstils. Bis Ende Dezember gibt es keine Trainingspausen unter der Woche, in denen auf taktische Vertrautheit geachtet werden könnte. Um dieses Problem zu lösen, plant er, Spieler, die nicht bei den Spielen zum Einsatz kommen, stärker einzusetzen, indem er dafür sorgt, dass sie an freien Tagen ein intensives Training absolvieren.

„Das geht nur, wenn die Jungs, die nicht spielen, trainieren“, erklärte er und betonte die Notwendigkeit der Rotation aufgrund ihres engen Terminplans. Trotz des holprigen Starts herrscht vorsichtiger Optimismus hinsichtlich Amorims Zukunft im Old Trafford. Sein Ansatz mag Geduld erfordern, aber die engagierte Unterstützung der Fans und strategische Planung könnten den Weg für eine Wiederbelebung ebnen. Während Manchester United diese Übergangsphase unter Amorims Führung bewältigt, müssen die Fans die Hoffnung bewahren, dass anhaltende Anstrengungen trotz der anhaltenden Herausforderungen in der Premier League zu langfristigem Erfolg führen werden.

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