England beendet Niederlagenserie mit dominantem Sieg über Japan
In einer dringend benötigten Wende errang Englands Rugby-Team einen entscheidenden Sieg gegen Japan im Allianz-Stadion von Twickenham und beendete damit seine Autumn Nations Series mit einem Höhepunkt. Dieser Triumph mit neun Versuchen markierte nicht nur das Ende von fünf Niederlagen in Folge, sondern signalisierte auch einen möglichen Wendepunkt für die Mannschaft unter der Leitung von Trainer Steve Borthwick. Kapitän Jamie George äußerte sich optimistisch über die Fortschritte des Teams und behauptete, dass sie sich „in einer sehr guten Position“ befänden und nach vorne blicken würden.
Eine vielversprechende Leistung trotz aller Herausforderungen
Englands Leistung gegen Japan zeigte, dass sie in der Lage sind, sich zu erholen, nachdem sie zu Beginn der Serie beinahe gegen Spitzenteams wie Neuseeland, Australien und Südafrika gewonnen hätten. Obwohl England in diesen Spielen in Führung lag, scheiterte es in den Schlussminuten. George erkannte diese Inkonsistenz an, hob aber die positiven Aspekte hervor:
Das Team hat Widerstandsfähigkeit bewiesen und einige der besten Teams der Welt unter Druck gesetzt, was darauf schließen lässt, dass es aus diesen Spielen siegreich hätte hervorgehen können.
Bei den sieben Niederlagen in diesem Jahr waren es nur zwei, die mit mehr als einem Punkt Unterschied endeten – gegen die Weltmeister Südafrika und Schottland. Borthwick hat diese Zeit genutzt, um frische Talente in die Mannschaft zu holen, insbesondere nach dem Rücktritt wichtiger Spieler nach der Rugby-Weltmeisterschaft im letzten Jahr.
Zu den neuen Gesichtern gehört der 24-jährige Ollie Sleightholme von den Northampton Saints, der gegen Japan seinen vierten internationalen Versuch erzielte. Sein Teamkollege Tommy Freeman, 23, hat sich ebenfalls als Stammspieler im Team etabliert.
Blick nach vorn: Eine glänzende Zukunft für Englands Rugby
Während sich England auf das Spiel gegen Irland am 1. Februar in Dublin für die Six Nations-Saison 2025 vorbereitet, ist die Begeisterung über das Potenzial der Mannschaft spürbar. Verbinder Marcus Smith hat sich in diesem Herbst als herausragender Spieler erwiesen und auf dem Feld seine Entwicklung und Entscheidungsfähigkeit unter Beweis gestellt.
Der ehemalige Cheftrainer Eddie Jones lobte Smiths Entwicklung seit seinem Beitritt zur Nationalmannschaft. Er bemerkte, dass Smith während der Spiele nun durchweg Gelassenheit und Kreativität zeige.
Jones äußerte seine Hoffnung hinsichtlich der Entwicklung Englands unter Borthwicks Führung:
Übergangsphasen sind oft mit Herausforderungen verbunden, aber es ist klar, dass England in die richtige Richtung geht und beginnt, einen auf Druck ausgerichteten Spielstil zu entwickeln.
Mit einer Mischung aus aufstrebenden Talenten und erfahrenen Spielern scheint England einer aufregenden Zukunft entgegenzusehen, während die Mannschaft versucht, ihren Platz unter den Eliteteams des Rugby zurückzuerobern.