Während des Chaos im Sturm Bert wurde eine Leiche im Fluss gefunden

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  • 24 November 2024
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Tragödie während Sturm Bert: Leiche im Fluss Conwy gefunden

Auf der Suche nach dem vermissten Brian Perry (75) haben die Behörden eine Leiche im Fluss Conwy entdeckt. Der Mann war während des Sturms Bert verschwunden. Obwohl eine offizielle Identifizierung noch nicht erfolgt ist, wurde Perrys Familie über die tragische Entwicklung informiert. Perry war mit seiner Frau und seinem Hund unterwegs, als er am Samstag gegen 16:30 Uhr GMT verschwand. Laut der Polizei von Nordwales kam es in der Gegend zu erheblichen Überschwemmungen, was die Rettungsbemühungen erschwerte.

Chefinspektor Simon Kneale erklärte, dass die Polizei Herrn Perrys Familie in dieser schwierigen Zeit Unterstützung leiste.

Großflächige Überschwemmungen in ganz Wales

Sturm Bert hat in ganz Wales schwere Überschwemmungen ausgelöst, die zu zahlreichen Hochwasserwarnungen und der Erklärung eines Großschadens in Rhondda Cynon Taf geführt haben. Besonders betroffen sind die Bewohner von Pontypridd, wo von überschwemmten Häusern und überschwemmten Straßen berichtet wird.

  • In vielen Häusern in der Sion Street ist der Wasserstand dramatisch angestiegen, sodass Fahrzeuge liegen bleiben mussten.
  • Ein Anwohner teilte mit, dass er vor der Überschwemmung, die am Sonntag gegen 8:00 Uhr begann, keine Warnung erhalten habe. An verschiedenen Orten vor Ort, darunter im Ystrad Sports Centre und in der Pontypridd Library, wurden Notunterkünfte eingerichtet, um den durch die Fluten obdachlos gewordenen Menschen zu helfen. Als Geschäftsinhaber Steve West sein Büro in der Mill Street räumte, brachte er seine Besorgnis zum Ausdruck und verwies auf die schlimme Lage der umliegenden Geschäfte.

„Wir warten jetzt eigentlich nur noch darauf, dass das Wasser zurückgeht“, bemerkte West zu seinen Bemühungen, den betroffenen Unternehmen zu helfen.

Laufende Wetterherausforderungen

Die Auswirkungen des Sturms Bert sind enorm; aus Gebieten wie Caerphilly und Newport wurden erhebliche Überschwemmungen gemeldet, in Wrexham County und Merthyr Tydfil kam es zu Erdrutschen. Natural Resources Wales hat über 40 Hochwasserwarnungen und 50 Alarme herausgegeben, während etwa 10.000 Einwohner in Rhondda Cynon Taf angewiesen wurden, ihr Leitungswasser abzukochen, da Bedenken hinsichtlich der Qualität der örtlichen Aufbereitungsanlagen bestehen. Aufgrund der Unwetter sind auch in Süd- und Westwales rund 1.300 Haushalte von Stromausfällen betroffen. Da weiterhin Sturmwarnungen gelten und für die Region weiterhin starker Regen prognostiziert wird, bereiten sich die Gemeinden auf weitere Störungen vor. Während Sturm Bert weiterhin unerbittlich Wales und Teile Englands angreift, müssen sich die Bewohner sowohl mit unmittelbaren Gefahren als auch mit längerfristigen Herausforderungen bei der Wiederherstellung auseinandersetzen. Die Widerstandsfähigkeit dieser Gemeinden wird in den kommenden Tagen auf die Probe gestellt, während sie sich durch diese Krise navigieren.

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