Sturm Bert trifft Großbritannien: Reiseunterbrechungen und Unwetterwarnungen
Während Sturm Bert über Großbritannien hinwegfegt, wird das Land mit einer Flut widriger Wetterbedingungen konfrontiert, darunter schwerer Schneefall, unaufhörlicher Regen und heftige Winde. Diese Elemente haben zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf Straßen und Schienen geführt. Das Met Office hat Sturm Bert als Wetterereignis mit mehreren Gefahren eingestuft, was die Ernsthaftigkeit der Situation unterstreicht.
Wetterwarnungen und Auswirkungen auf den Reiseverkehr
Das Met Office hat für diesen Samstag eine gelbe Warnung vor Schnee in Schottland und eine ähnliche Warnung vor Schnee und Eis im Nordosten Englands herausgegeben. Darüber hinaus gibt es in ganz Großbritannien sechs gelbe Warnungen vor Regen und Wind, die auf mögliche Auswirkungen geringer Stärke hinweisen.
Eine gelbe Warnung bedeutet, dass ein erhöhtes Risiko für Leben und Eigentum besteht und dass es zu Reiseverzögerungen, Straßensperrungen und Stromausfällen kommen kann.
Prognosen gehen davon aus, dass in den höheren Lagen Nordenglands und in den Hügeln Schottlands Schneemengen von 20 bis 40 cm zu erwarten sind. Dies gibt Anlass zur Sorge vor großflächigen Straßenbehinderungen. Mehrere Bundesstraßen sind bereits aufgrund der widrigen Bedingungen gesperrt.
Auch der Flugverkehr hat die Auswirkungen des Sturms zu spüren bekommen. Der Flughafen Newcastle meldete „einige Störungen“ im Flugverkehr, nahm den normalen Betrieb jedoch wieder auf, nachdem seine Landebahn geräumt worden war. Unterdessen bestätigte der Flughafen Leeds Bradford, dass er nach anfänglichen Schneefällen wieder normal operiere.
Herausforderungen bei Niederschlag und Wind
Zusätzlich zum Schnee werden am Samstag in Südwestengland und Wales 50-75 mm (2-3 Zoll) Regen erwartet, wobei in einigen Gebieten an nur einem Tag bis zu 150 mm (6 Zoll) Niederschlag möglich sind – das entspricht dem gesamten Monatsdurchschnitt für November. Das Met Office warnt vor anhaltendem Regen, der heute im weiteren Verlauf bis Sonntag zu wahrscheinlichen Überschwemmungen führen wird.
Der Sturm bringt auch starke Winde mit Spitzenböen von bis zu 70 mph mit sich, die viele Gebiete in ganz Großbritannien betreffen. National Highways meldeten Sperrungen wichtiger Routen wie der Severn Bridge aufgrund dieser starken Winde.
Auch der Fährverkehr ist gestört; mehrere Betreiber haben Überfahrten abgesagt, was den Reiseverkehr zwischen Irland und Wales beeinträchtigt. Auch Bahnbetreiber haben ihre Fahrpläne angepasst und Passagieren von nicht unbedingt notwendigen Reisen in die betroffenen Gebiete abgeraten.
Ausblick: Vorsichtsmaßnahmen und Auswirkungen auf die Gemeinschaft
Während Sturm Bert in Großbritannien und Teilen Irlands weiterhin Chaos anrichtet – wo rund 60.000 Haushalte ohne Strom sind – betonen die Behörden angesichts der in England geltenden gelben Kältewarnung Vorsichtsmaßnahmen für gefährdete Bevölkerungsgruppen. Die britische Gesundheitsbehörde ruft die Bürger auf, während dieser schwierigen Wetterbedingungen nach gefährdeten Personen zu sehen.
Während die Kinder trotz der Reiseschwierigkeiten im Schnee spielen und das Winterwunderland genießen, werden die Gemeinden aufgefordert, wachsam zu bleiben, während Sturm Bert weiterzieht. Die nächsten Stunden werden entscheidend sein, da die Wettervorhersagen weitere widrige Wetterentwicklungen vorhersagen.