Sturm Bert sorgt dieses Wochenende in ganz Großbritannien für Chaos

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  • 23 November 2024
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Sturm Bert sorgt in Großbritannien für Unruhen

Sturm Bert ist über Großbritannien hinweggefegt und hat eine Mischung aus Schnee, heftigen Regenfällen und starken Winden mit sich gebracht, die zu erheblichen Reisebehinderungen geführt haben. Da derzeit eine gelbe Warnung für Schnee in Schottland und eine weitere für Schnee und Eis im Nordosten Englands gilt, hat das Met Office dieses Wettersystem als „Wetterereignis mit mehreren Gefahren“ eingestuft. Der Sturm hat Bahngesellschaften bereits dazu veranlasst, Passagieren aufgrund der unsicheren Bedingungen von Reisen in bestimmte Gebiete abzuraten.

Eine gelbe Warnung weist auf ein erhöhtes Risiko für Leben und Eigentum hin und weist auf die Möglichkeit hin, dass Unwetter zu Reiseverzögerungen, Straßensperrungen und Stromausfällen führen können.

Auswirkungen auf Reisen und Infrastruktur

Die Auswirkungen des Sturms Bert sind in Schottland und Nordostengland am stärksten zu spüren, wo die Schneehöhe in höheren Lagen 20-40 cm erreichen könnte. Berichten zufolge gibt es auch in tiefer gelegenen Regionen Schneefall. National Highways gab speziell für Yorkshire und Nordostengland eine Unwetterwarnung heraus und sagte Blizzardbedingungen mit rascher Schneehöhe voraus. Aufgrund der schlechten Wetterbedingungen sind auf mehreren Bundesstraßen in England Straßen gesperrt, was voraussichtlich zu Verkehrsverzögerungen führen wird. Auch der Flugverkehr ist betroffen. Am Flughafen Newcastle kam es zu kleineren Störungen, doch nach der Räumung der Landebahn nahm er den normalen Betrieb wieder auf. Auch der Flughafen Leeds Bradford bestätigte, dass seine Landebahn trotz anfänglicher Bedenken wegen Schneefalls betriebsbereit sei.

Die Nässe und Schwere des Schnees birgt zusätzliche Risiken: Da der Schnee an Stromleitungen und Ästen haftet, kann es zu Stromausfällen kommen.

Regen- und Windwarnungen

Zusätzlich zum Schnee werden in Südwestengland und Wales auch starke Regenfälle vorhergesagt. Das Met Office warnt, dass am Samstag 50-75 mm Regen fallen könnten, wobei in einigen Gebieten bis zu 150 mm Niederschlag möglich sind – das entspricht dem Niederschlag eines ganzen Monats an nur einem Tag. Auch starke Winde sind ein Grund zur Sorge. An den Westküsten werden Böen von bis zu 70 Meilen pro Stunde erwartet. National Highways meldeten aufgrund dieser Bedingungen Sperrungen wichtiger Routen wie der Severn Bridge. Darüber hinaus ist der Fährverkehr gestört. Betreiber wie CalMac haben vorsorglich mehrere Überfahrten abgesagt. Während Sturm Bert seinen unaufhaltsamen Weg durch Großbritannien und Irland fortsetzt, bereiten sich die Gemeinden auf weitere Störungen vor. In mehreren Regionen gelten weiterhin Hochwasserwarnungen, insbesondere im Westen Irlands, wo derzeit über 60.000 Haushalte ohne Strom sind. Die Behörden fordern die Bevölkerung auf, weiterhin wachsam zu bleiben, da möglicherweise weitere Wetterwarnungen herausgegeben werden. Angesichts dieser Herausforderungen ist es für Einzelpersonen – insbesondere gefährdete Personen – von entscheidender Bedeutung, sich über die Bedingungen vor Ort und alle verfügbaren Hilfsquellen während dieses Unwetters zu informieren.

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