Sturm Bert bringt Nordirland und die Republik Irland in Aufruhr
Die schweren Wetterbedingungen, die durch den Sturm Bert verursacht wurden, haben in Nordirland und der Republik Irland zu erheblichen Störungen geführt. Wegen des starken Regens und der starken Winde haben die Transportsysteme Mühe, ihren Betrieb aufrechtzuerhalten, und Tausende sind davon betroffen.
Transportherausforderungen
Der öffentliche Verkehrsbetreiber Translink teilte mit, dass die Bahnstrecken zwischen Belfast und Antrim sowie Newry und Portadown wegen Überschwemmungen gesperrt seien.
Translink hat außerdem darauf hingewiesen, dass es zu Störungen im Bus- und Bahnverkehr gekommen ist. Dies kann auf der Website des Unternehmens überprüft werden.
Bei einem bemerkenswerten Vorfall blieb ein Streufahrzeug auf der Coleraine Mountain Road stecken, wo Schnee die Straße zunächst gesperrt hatte. Während diese nun mit Vorsicht befahrbar ist, sind viele andere Wege weiterhin durch herabgefallene Trümmer blockiert. Autofahrern wird geraten, äußerste Vorsicht walten zu lassen, insbesondere im Gebiet Causeway Coast and Glens Council, wo der Schnee weiterhin eine Herausforderung darstellt.
Der Dienst TrafficWatchNI wies auf „sehr schwierige Fahrbedingungen“ in höher gelegenen Regionen hin, beispielsweise:
- Glenshane Pass
- Windyhill Road in Limavady
- Glenpark Road, Omagh
Gelbe Wetterwarnungen für Regen, Wind und Schnee gelten derzeit in ganz Nordirland bis Samstag, 11:00 GMT.
Bedingungen in der Republik Irland
Auch in der Republik Irland hatte Sturm Bert schwere Auswirkungen. Über Nacht waren rund 60.000 Haushalte vom Stromnetz getrennt. Met Éireann gab rote Wetterwarnungen für schwere Regenfälle in Gebieten wie West Cork und West Galway heraus und prognostizierte mögliche Überschwemmungen und Sachschäden.
Im Internet kursierende Bilder zeigen, wie der Fluss Feale im Westen von Limerick über die Ufer tritt. Darüber hinaus gilt in der Grafschaft Donegal bis Mittag eine gelbe Warnung vor Schnee, Eis, Regen und starkem Wind. Orte wie die Bridge Street in Killybegs sind bereits von erheblichen Überschwemmungen betroffen.
Am häufigsten wurden Stromausfälle aus Regionen wie Sligo, Mayo, Galway, Cavan, Monaghan, Kerry und Cork gemeldet.
Die Benennung von Stürmen verstehen
Die Benennung von Stürmen hilft Meteorologen dabei, Risiken im Zusammenhang mit extremen Wetterereignissen effektiv zu kommunizieren. Sturm Bert gilt als der zweite benannte Sturm der Saison 2024/25, die am 1. September begann. Er wurde von Met Éireann benannt, nachdem Einschätzungen darauf hindeuteten, dass er in ganz Irland zu erheblichen Störungen führen könnte. Diese Zusammenarbeit zwischen Met Éireann, dem britischen Met Office und dem Königlich Niederländischen Meteorologischen Institut stellt sicher, dass Stürme jede Saison systematisch überwacht und kategorisiert werden.
Während sich die Gemeinden auf die anhaltenden widrigen Wetterbedingungen durch den Sturm Bert vorbereiten, ist weiterhin höchste Wachsamkeit geboten, da die Behörden die Auswirkungen dieses Unwetters weiterhin beurteilen.