Tod eines Teenagers löst in Laos Warnungen vor gefährlichem Alkohol aus

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  • 22 November 2024
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Tragischer Verlust: Australischer Teenager stirbt an mutmaßlicher Methanolvergiftung

In einem herzzerreißenden Vorfall, der internationales Aufsehen erregte, ist der Tod eines zweiten australischen Teenagers an einer mutmaßlichen Methanolvergiftung die Gesamtzahl der Todesfälle unter Touristen in Laos auf sechs gestiegen. Diese alarmierende Situation scheint mit dem Konsum von verunreinigtem Alkohol zusammenzuhängen, der hauptsächlich aus Schwarzbrennereien stammt. Die Familie der 19-jährigen Holly Bowles drückte in einer kürzlichen Erklärung ihre tiefe Trauer aus und gab bekannt, dass sie „untröstlich“ seien, als sie ihren Tod nach ihrer Einlieferung ins Krankenhaus im beliebten Touristenort Vang Vieng bestätigten. Holly erkrankte, nachdem sie eine Reise durch Südostasien unternommen hatte, die eigentlich außergewöhnlich hätte sein sollen.

Einzelheiten zum Vorfall

Hollys tragischer Tod folgt auf andere bestätigte Todesfälle, darunter der ihrer Freundin Bianca Jones, ebenfalls 19, und Simone White, einer 28-jährigen britischen Anwältin aus Südostlondon. Berichten zufolge sind ein namentlich nicht genannter Amerikaner und zwei Däninnen im Alter von 19 und 20 Jahren ebenfalls unter denen, die dieser mutmaßlichen Vergiftung erlagen.

Hollys Familie würdigte ihren lebhaften Geist und bemerkte, dass sie während ihrer Reisen „so vielen Menschen Freude und Glück gebracht“ habe. Sie betonten, dass sie vor ihrer Erkrankung „ihr bestes Leben“ gelebt habe. Sowohl Holly als auch Bianca wurden am 13. November ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem sie nicht aus ihrem Hostel am Flussufer in Vang Vieng ausgecheckt hatten, etwa zwei Stunden von Vientiane, der laotischen Hauptstadt, entfernt. Augenzeugenberichten zufolge haben diese Touristen möglicherweise mit Methanol verunreinigten Alkohol konsumiert – eine giftige Substanz, die häufig in illegal hergestellten Getränken vorkommt.

Untersuchung im Gange

Das Nana Backpacker Hostel, in dem Holly und Bianca wohnten, bot Berichten zufolge am Abend zuvor etwa 100 Gästen kostenlose Impfungen an. Trotz dieser Aktion behauptete der Hostelmanager, dass keine anderen Gäste ähnliche gesundheitliche Probleme gehabt hätten. Er wurde jedoch inzwischen im Rahmen einer laufenden Untersuchung zur polizeilichen Befragung festgenommen. Australiens Außenministerin Penny Wong sprach ihr Beileid aus und erklärte, dass „alle Australier von Hollys Tod untröstlich sein werden“ und drückte ihrer Familie und ihren Freunden ihr Mitgefühl aus. Die australische Regierung fordert Transparenz bei der Untersuchung dieses verstörenden Vorfalls. Berichten zufolge befindet sich eine weitere Britin wegen damit verbundener gesundheitlicher Komplikationen weiterhin im Krankenhaus. Während die Behörden ihre Ermittlungen zu dieser tragischen Reihe von Ereignissen fortsetzen, stellen sich Fragen zu den Sicherheitsbestimmungen für den Alkoholkonsum in Touristenhochburgen wie Laos. Die Notwendigkeit einer strengen Überwachung wird immer deutlicher, je mehr Informationen über diese unglücklichen Umstände auftauchen.

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