Khadija Shaw glänzt trotz Kontroversen in der Women’s Champions League
Mit einer bemerkenswerten Demonstration ihres Könnens führte Khadija Shaw Manchester City zu einem 2:1-Sieg über Hammarby in der Women’s Champions League und erreichte damit einen bedeutenden Meilenstein, da sie mit sieben Toren die beste Torjägerin des Vereins in diesem Turnier aller Zeiten wurde. Das Spiel wurde jedoch von einer Kontroverse getrübt, als nach Shaws Jubel nach ihrem ersten Tor ein Gegenstand von der Tribüne geworfen wurde.
UEFA untersucht Vorfall
Während des Spiels in der Stockholm Arena traf Shaw zweimal ins Netz – einmal vor und einmal nach der Halbzeit. Ihr dynamischer Jubel erntete jedoch Kritik, da er eine Reaktion der Hammarby-Fans hervorrief. Die UEFA hat aufgrund von Berichten über geworfene Gegenstände inzwischen eine Untersuchung des Vorfalls gemäß Artikel 16(2)(b) ihrer Disziplinarordnung eingeleitet.
Die UEFA bestätigte, dass sie die Situation prüft, und stellte fest, dass Shaw nach ihrem Torjubel wegen unsportlichen Verhaltens eine gelbe Karte erhalten habe.
Nach dem Spiel drückte Manchester Citys Kapitänin Alex Greenwood in den sozialen Medien ihre Frustration über einen Beitrag des Spielsenders DAZN aus. Der Beitrag suggerierte, Shaw habe Hammarbys Fans „provoziert“. Als Reaktion darauf stellte Greenwood klar, dass Shaws Verhalten lediglich das einer Spielerin gewesen sei, die ihren Erfolg inmitten eines intensiven Wettbewerbs feiert.
Reaktionen und nächste Schritte
Sowohl Manchester City als auch Hammarby wurden um Kommentare zu dem Vorfall gebeten, aber keiner der beiden Vereine hat bisher eine Stellungnahme abgegeben. Die Folgen werfen Fragen über das Verhalten der Fans und die Sicherheit im Frauensport auf, insbesondere da Wettbewerbe immer beliebter und sichtbarer werden.
Manchester City blickt auf die nächsten Spiele – es stehen noch zwei Gruppenspiele aus – und will auf seinen Erfolgen aufbauen, während es gleichzeitig die Herausforderungen einer verstärkten Kontrolle bewältigt. Der Vorfall unterstreicht nicht nur die Leidenschaft, die für den Frauenfußball brennt, sondern zeigt auch, in welchen Bereichen weitere Verbesserungen in puncto Sicherheit und Verhalten erforderlich sind.
Die sich entwickelnde Geschichte um Khadija Shaw unterstreicht ihre wachsende Bedeutung im Frauenfußball und bereitet die Bühne für eine spannende Fortsetzung der Saison von Manchester City in Europa. Während die Diskussionen über das Verhalten der Fans weitergehen, wird es für Dachverbände wie die UEFA von entscheidender Bedeutung sein, sicherzustellen, dass die Feierlichkeiten auf dem Spielfeld fröhlich und frei von Störungen von außen bleiben.