Manchester City FC steht unter Druck, die Verbindung zu Natasha Harding abzubrechen
Es sind Vorwürfe gegen Natasha Harding, auch bekannt als Natasha Allen-Wyatt, aufgetaucht, die Forderungen nach einem Ende der Zusammenarbeit zwischen Manchester City FC und der ehemaligen walisischen Nationalspielerin aufkommen ließen. Berichten zufolge wird sie beschuldigt, erhebliche Geldbeträge von Teamkollegen, Eltern und lokalen Unternehmen angenommen zu haben, ohne die vereinbarten Leistungen zu erbringen.
Vorwürfe und Auswirkungen auf die Gemeinschaft
Harding, der häufig als Experte für die Spiele der Frauenmannschaft von Manchester City auftritt, sieht sich mit Vorwürfen konfrontiert, er habe gegen Bezahlung keine Einzeltrainingseinheiten für Kinder abgehalten.
Als Reaktion auf diese Behauptungen räumte Harding ein, dass einige Sitzungen aufgrund unvorhergesehener Umstände abgesagt werden mussten, und bedauerte etwaige entstandene Unannehmlichkeiten.
Seit die ersten Berichte auf der BBC ausgestrahlt wurden, haben sich mehrere Personen gemeldet, die finanzielle Verluste im Zusammenhang mit der Tash Harding Academy geltend machen. Bei verschiedenen Polizeibehörden in Wales und England wurden Beschwerden eingereicht, und einige dieser Fälle wurden an Action Fraud weitergeleitet. Laut Action Fraud wird derzeit mindestens ein Bericht vom National Fraud Intelligence Bureau geprüft.
Obwohl Harding keine direkte Angestellte von Manchester City FC ist, arbeitete sie bis vor kurzem als Freiberuflerin. Ihr letzter Auftritt war am 8. November im Rahmen des Matchday Live-Programms des Vereins. Außerdem kommentierte sie am 16. November ein Spiel der Women’s Super League gegen Chelsea.
Gemeindeführer fordern Manchester City FC auf, entschiedene Maßnahmen zu ergreifen. Steve Lloyd, Vorsitzender eines Basisclubs, der behauptet, durch Hardings Akademie 650 Pfund verloren zu haben, erklärte, der Club habe eine moralische und ethische Pflicht, sich von ihr zu distanzieren.
Lloyd lobte Manchester Citys Unterstützung für den Frauenfußball, betonte jedoch angesichts dieser Vorwürfe die Notwendigkeit von Transparenz und Rechenschaftspflicht.
Dreigiau Dâr FC in Aberdare, das kostenloses Training für Kinder aus unterschiedlichen Verhältnissen anbieten möchte, gab an, 650 Pfund für Trainingseinheiten bezahlt zu haben, die größtenteils nicht erfüllt wurden. Andere Eltern äußerten sich ähnlich enttäuscht über bezahlte Sitzungen, die nicht wie versprochen stattfanden.
Lloyds zehnjährige Tochter Eliza träumte davon, für Wales zu spielen, aber die Situation hat sie entmutigt. Als er über das allgemeinere Problem finanzieller Verluste in ihrer Gemeinde nachdachte, bemerkte er, dass viele andere ähnliche Erfahrungen gemacht haben.
Blick in die Zukunft
Während die Vorwürfe immer weiter zunehmen und die Ermittlungen voranschreiten, wirft die Situation wichtige Fragen zur Verantwortlichkeit von Jugendsportprogrammen auf. Die Reaktion des Manchester City FC bleibt nicht nur für die direkt Betroffenen von entscheidender Bedeutung, sondern auch für die Aufrechterhaltung des Vertrauens in der Gemeinschaft, der sie dienen. Die sich entfaltende Erzählung unterstreicht einen wachsenden Bedarf an Integrität in Sportorganisationen, wenn sie ihre Beziehungen zu Sportlern und Trainern gleichermaßen pflegen.