Mann täuscht Tod vor und überrascht Behörden mit verblüffender Enthüllung

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  • 21 November 2024
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Mann, der im Kontakt mit den Behörden seinen eigenen Tod vortäuschte

In einer bizarren Wendung in einem Vermisstenfall hat Ryan Borgwardt, ein 45-jähriger Mann aus Wisconsin, Kontakt zu den Behörden aufgenommen, nachdem er seinen eigenen Tod vorgetäuscht hatte. Ursprünglich wurde er am 12. August während eines Angelausflugs allein als vermisst gemeldet. Die Behörden vermuteten, er sei ertrunken, bis Beweise darauf hindeuteten, dass er nach Osteuropa geflohen war.

Sheriff Mark Podell aus Green Lake County zeigte sich erleichtert, dass Borgwardt am Leben ist, wies aber auf die bevorstehenden Herausforderungen hin: „Die gute Nachricht ist, dass er noch lebt und es ihm gut geht. Die schlechte Nachricht ist, dass wir nicht wissen, wo genau Ryan ist, und dass er sich nicht entschieden hat, nach Hause zurückzukehren.“

Verschwinden und Entdeckung

Borgwardt verschwand während eines vermeintlich gemütlichen Angelausflugs. Das Sheriff-Büro des Green Lake County führte 54 Tage lang eine umfangreiche Suche durch und konzentrierte sich zunächst auf die Möglichkeit des Ertrinkens. Ihre Ermittlungen nahmen jedoch eine neue Wendung, als sie digitale Beweise entdeckten, die auf seine Flucht aus dem Land hindeuteten. Die Behörden erhielten die Bestätigung von Borgwardts Sicherheit durch ein 24-sekündiges Video, das er zur Verfügung stellte. In dem Clip, der im Selfie-Stil in einer Wohnung mit weißen Wänden gefilmt wurde, versicherte Borgwardt den Zuschauern, dass es ihm gut geht, und verriet gleichzeitig Datum und Uhrzeit. Während des laufenden Kommunikationsverkehrs mit der Polizei soll Borgwardt detailliert beschrieben haben, wie er seine aufwändige Flucht durchgeführt hat:

  • Er hat sein Kajak und sein Handy im See versenkt.
  • Er benutzte ein kleines Boot, um ans Ufer zu gelangen.
  • Nachdem er ein E-Bike verstaut hatte, radelte er über Nacht nach Madison, Wisconsin.
  • Von dort nahm er einen Bus nach Detroit, bevor er in Kanada in ein Flugzeug stieg. Sheriff Podell merkte an, dass sie noch immer dabei seien, den genauen Sachverhalt um Borgwardts Verschwinden zusammenzusetzen, und bestätigte, dass er bei diesem Plan wahrscheinlich allein gehandelt habe.

Auswirkungen auf die Familie und zukünftige Konsequenzen

Borgwardt hinterließ drei Kinder und seine Frau, was für große emotionale Turbulenzen in seiner Familie sorgte. Im Vorfeld seines Verschwindens unternahm er mehrere verdächtige finanzielle Schritte:

  • Er schloss eine Lebensversicherung über 375.000 $ ab.
  • Er hat Geld auf ein ausländisches Bankkonto überwiesen.
  • Er änderte persönliche Daten wie seine E-Mail-Adresse und besorgte sich einen neuen Reisepass. Obwohl bislang noch keine Anklage gegen ihn erhoben wurde, gaben die Behörden an, dass Borgwardt etwa 40.000 US-Dollar für die während der umfangreichen Operation entstandenen Suchkosten schuldet. Da die Feiertage näher rücken, äußerte Sheriff Podell seine Sorge um Borgwardts Kinder. „Weihnachten steht vor der Tür“, klagte er. „Was könnte man den Kindern Schöneres schenken, als an Weihnachten dabei zu sein?“ In dieser Geschichte voller Täuschungen und Familienzerrüttungen bleibt eine zentrale Frage offen: Wird Ryan Borgwardt sich dazu entschließen, den Kontakt zu seiner Familie wiederherzustellen oder diesen Weg der Flucht weiterverfolgen?

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