Skandal um die Captain Tom Foundation erschüttert Vertrauen und Integrität

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  • 21 November 2024
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Vertrauensverlust: Der Skandal um die Captain Tom Foundation

Das Vermächtnis von Captain Sir Tom Moore, der während der Covid-19-Pandemie Millionen für NHS Charities sammelte, wurde von einem beunruhigenden Bericht der Charity Commission überschattet. Die Untersuchung ergab, dass seine Familie es versäumte, den Erlös aus einem lukrativen Buchvertrag zu spenden, was erhebliche Zweifel an der Integrität der Captain Tom Foundation aufkommen ließ und das öffentliche Vertrauen in wohltätige Organisationen schädigte.

Feststellungen zu Fehlverhalten

Die Untersuchung der Charity Commission ergab ein Verhaltensmuster von Captain Toms Tochter und Schwiegersohn, das darauf schließen lässt, dass sie durch ihr Engagement für die Stiftung persönliche Vorteile erlangten. Geschäftsführer David Holdsworth merkte an, dass sich viele durch ihr Verhalten getäuscht fühlten.

Die Kommission kam zu dem Schluss, dass es Fälle gab, in denen private Interessen und karitative Verpflichtungen nicht mehr voneinander zu unterscheiden waren, insbesondere im Fall von Hannah und Colin Ingram-Moore. Obwohl er durch seine Spendenaktionen 38,9 Millionen Pfund für gemeinnützige NHS-Organisationen gesammelt hatte, wurden diese Gelder bei der Untersuchung nicht untersucht. Stattdessen konzentrierte man sich auf die finanziellen Transaktionen rund um Captain Toms Buchvertrag, der sich auf einen Vorschuss von 1,47 Millionen Pfund für drei Veröffentlichungen belief, darunter seine Bestseller-Autobiografie. Beunruhigend ist, dass versichert wurde, ein Teil der Gelder würde der Stiftung zugutekommen; bis heute ist jedoch nichts gespendet worden. Die Kommission berichtete von wiederholten Versuchen, dies zu ändern, merkte jedoch an, dass die Ingram-Moores zweimal eine Spende abgelehnt hätten.

Laufende Probleme und zukünftige Auswirkungen

Der Bericht deckte auch andere Interessenkonflikte auf, die mit den bezahlten Engagements von Frau Ingram-Moore während ihrer Tätigkeit als Interims-CEO der Stiftung in Zusammenhang standen. Sie erhielt ein Jahresgehalt von 85.000 Pfund, gab jedoch ihre finanziellen Vereinbarungen mit Virgin Media nicht bekannt, als sie einen Botschaftervertrag im Wert von 18.000 Pfund unterzeichnete. Angesichts dieser Erkenntnisse wurden sowohl Hannah als auch Colin Ingram-Moore für acht bzw. zehn Jahre von der Ausübung von Treuhänderpositionen in Wohltätigkeitsorganisationen ausgeschlossen. Die Charity Commission fordert sie auf, die Mittel zurückzugeben, um sicherzustellen, dass sie dem vorgesehenen Zweck zugeführt werden – nämlich der Unterstützung würdiger Zwecke. In einer Stellungnahme zu den Ergebnissen äußerte ein Sprecher der Captain Tom Foundation die Hoffnung, dass das Ingram-Moores-Institut rasch handeln würde, um diese Probleme ohne weitere Konflikte zu lösen. Dieser Skandal ist eindringliche Mahnung an die Notwendigkeit von Transparenz und ethischer Führung in Wohltätigkeitsorganisationen. Das Vertrauen der Öffentlichkeit zu erhalten, ist für zukünftige Spendenaktionen von entscheidender Bedeutung und stellt sicher, dass Vermächtnisse wie das von Captain Tom angemessen gewürdigt werden.

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