BBC-Sendung „Children in Need“ nach Rücktritt wichtiger Persönlichkeiten in der Krise

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  • 21 November 2024
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Rücktritt erschüttert BBC-Sender „Children in Need“ wegen umstrittener Zuschüsse

In einer bedeutsamen Wendung der Ereignisse ist Rosie Millard von ihrem Posten als Vorsitzende der BBC-Wohltätigkeitsorganisation Children in Need zurückgetreten, nachdem es Kontroversen um die Vergabe von Zuschüssen an LGBT Youth Scotland (LGBTYS) gegeben hatte. Diese Entscheidung folgte ihren Bedenken hinsichtlich der früheren Leitung der Wohltätigkeitsorganisation, insbesondere der Verbindungen zu einem ehemaligen Leiter, der wegen schwerer Kindesmissbrauchsdelikte verurteilt wurde.

Vorwürfe institutionellen Versagens

Millards Rücktrittsschreiben, das The Times vorliegt, unterstreicht ihre Überzeugung, dass die Wohltätigkeitsorganisation im Umgang mit der Finanzierung von LGBTYS ein institutionelles Versagen aufweise. Sie erhob Einwände gegen einen Zuschuss von 466.000 Pfund, der der Organisation gewährt wurde, die junge LGBTQ+-Personen unterstützt. Ihre Bedenken rührten von der Verbindung mit James Rennie her, der LGBT Youth Scotland bis 2008 leitete und 2009 wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern verurteilt wurde.

Millard kritisierte die Wohltätigkeitsorganisation für einen vermeintlichen Mangel an Sorgfalt und behauptete, dass Geschäftsführer Simon Antrobus nicht angemessen auf ihre Warnungen bezüglich der Situation reagiert habe. Als Reaktion auf zunehmende Vorwürfe stellte Children in Need im Mai 2024 die Finanzierung von LGBTYS ein, nachdem Millard sie auf Rennies Vergangenheit aufmerksam gemacht hatte. Nach einer umfassenden dreimonatigen Überprüfung zog der Vorstand schließlich seine Unterstützung für die Wohltätigkeitsorganisation zurück.

Laufende Bedenken und Untersuchungen

Die Situation rund um LGBTYS hat sich weiter entwickelt. In den letzten Monaten wurde eine weitere Person, die mit der Organisation in Verbindung steht, verurteilt, weil sie unanständige Bilder von Kindern geteilt hatte. Andrew Easton, der an Leitfäden für LGBTYS mitgearbeitet hatte, aber nie bei ihnen angestellt war, bekannte sich im September 2023 schuldig und erhielt eine Gemeinschaftsstrafe sowie weitere Strafen. Millards Abgang veranlasste den Vorstand von Children in Need, eine Untersuchung einzuleiten, die darauf abzielt, die Aufsicht und Kommunikation zwischen Vorstandsmitgliedern und der Geschäftsführung zu verbessern. Trotz dieser Turbulenzen erklärte ein BBC-Sprecher, dass die Treuhänder Antrobus und die in dieser Zeit getroffenen Entscheidungen voll unterstützen.

Mhairi Crawford, Geschäftsführerin von LGBTYS, verteidigte ihre Organisation gegen die ihrer Ansicht nach ideologisch motivierten Angriffe, die auf Millards Aktionen zurückzuführen seien. Sie stellte fest, dass die von Children in Need durchgeführten Untersuchungen keine Probleme hinsichtlich ihrer Arbeit ergeben hätten. Während sich diese Situation weiter entwickelt, wirft sie umfassendere Fragen zur Rechenschaftspflicht und Transparenz bei Wohltätigkeitsorganisationen auf, die gefährdete Jugendliche unterstützen. Die Folgen von Millards Rücktritt könnten über Kinderhilfswerke hinausreichen und eine Neubewertung der Zuschussverfahren bei ähnlichen Organisationen erforderlich machen.

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