Fehlverhalten der Polizei bei Nations-League-Spiel löst Aufschrei aus

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  • 15 November 2024
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Untersuchung zum Verhalten der Polizei bei Nations-League-Spiel eingeleitet

Ein kürzlich in Athen ausgetragenes Nations-League-Spiel, das von rund 3.500 englischen Fans besucht wurde, hat aufgrund von Vorwürfen polizeilichen Fehlverhaltens Kontroversen ausgelöst. Berichten zufolge setzte die griechische Polizei vor dem Spiel Schutzschilde und Tränengas gegen Fans ein, was zu einer Untersuchung durch die britischen Behörden führte.

Zusammenarbeit zwischen britischen und griechischen Behörden

Die United Kingdom Football Policing Unit (UKFPU) entsandte Beamte zum Spiel, wo sie mit den örtlichen Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeiteten, um die eskalierenden Spannungen zu bewältigen. Nach dem Ereignis räumte die UKFPU ein, dass einige Fans beim Versuch, ins Stadion zu gelangen, erhebliche Schwierigkeiten hatten.

In einer Erklärung betonte die UKFPU ihre proaktive Rolle bei dem Versuch, die Polizeitaktik vor Ort zu ändern, und merkte an, dass in Zusammenarbeit mit dem Fußballverband (FA) und der Football Supporters' Association (FSA) eine umfassende Untersuchung durchgeführt werden werde. Die FSA hat die Fans aufgefordert, ihre Erfahrungen zu teilen und ihre Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und Behandlung während der Veranstaltung zu äußern. Sie haben die Notwendigkeit systematischer Änderungen geäußert, um zu verhindern, dass Fans bei zukünftigen Spielen „ungerechtfertigt gefährlichen Situationen“ ausgesetzt werden.

Erlebnisse und Reaktionen der Fans

Viele englische Fans gaben an, sich von der örtlichen Polizei überfordert und misshandelt gefühlt zu haben. Einige berichteten von Vorfällen, bei denen sie beim Versuch, das Stadion zu betreten, „geschubst“ wurden, und sprachen von exzessiver Gewaltanwendung durch die Beamten. Ein Fan drückte in den sozialen Medien seine Frustration über die unnötige Art der Behandlung aus, die er erfahren hatte, und spiegelte damit die allgemeine Stimmung unter den Besuchern wider, die der Meinung sind, dass derartige Erfahrungen zum Besuch von Spielen im Ausland dazugehören.

Die Free Lions, ein Fanbotschaftsteam der FSA, äußerten ihre Enttäuschung über die Vorgehensweise der Polizei. Sie stellten fest, dass trotz früherer Zusicherungen hinsichtlich der Strategien zur Kontrolle der Menschenmenge die Realität nicht ausreichte, was zu chaotischen Situationen an den Eingängen führte. Die FSA hat auch die UEFA über diese Vorfälle informiert und fordert den europäischen Fußballverband zur Rechenschaft. Während die Diskussionen über diesen beunruhigenden Vorfall in Athen weitergehen, unterstreichen sie die anhaltenden Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der Fans und der Polizeistrategien bei internationalen Sportveranstaltungen. Die Interessenvertreter drängen auf Reformen, um sicherzustellen, dass die Fans die Spiele genießen können, ohne unangemessene Gewalt durch die Polizei befürchten zu müssen. Mit Blick auf die Zukunft besteht angesichts der anhaltenden Untersuchungen Hoffnung auf verbesserte Maßnahmen, die das Wohl der Fans bei zukünftigen Veranstaltungen in den Vordergrund stellen. Der durch diese Vorfälle angestoßene Dialog könnte den Weg für notwendige Veränderungen sowohl bei der örtlichen Polizeiarbeit als auch im breiteren Rahmen der Fußball-Verwaltung ebnen.

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