Landwirte müssen sich auf Änderungen bei der Erbschaftssteuer einstellen. Das sollten Sie wissen

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  • 14 November 2024
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Landwirte werden aufgefordert, angesichts der Änderungen bei der Erbschaftssteuer Ruhe zu bewahren

Die First Minister von Wales, Eluned Morgan, hat von der Landwirtschaftsgemeinschaft eine gemäßigte Reaktion auf die jüngsten Änderungen der Erbschaftssteuer-Vorschriften gefordert. Die Ankündigung von Schatzkanzlerin Rachel Reeves hat im Agrarsektor erhebliche Debatten ausgelöst, da bestimmte Ausnahmen für landwirtschaftliche Betriebe abgeschafft wurden. In ihren ersten 100 Tagen im Amt betont Morgan, wie wichtig es sei, die gesamten Auswirkungen zu verstehen, bevor man Schlussfolgerungen zieht.

Auswirkungen auf landwirtschaftliche Betriebe klären

In einem kürzlichen Auftritt bei BBC Radio 5 Live ging Morgan auf Bedenken hinsichtlich der neuen Erbschaftssteuerstruktur ein. Ab April 2026 unterliegen Bauernhöfe mit einem Wert von über 1 Million Pfund einem effektiven Steuersatz von 20 %, der deutlich unter dem Standardsatz von 40 % liegt. Morgan gab an, dass erste Einschätzungen darauf hindeuten, dass ein „winziger Anteil“ der Bauernhöfe nachteilig betroffen sein wird.

„Ich denke, wir sollten uns alle ein wenig beruhigen, bis wir Klarheit darüber haben, wie viele Farmen betroffen sein werden“, erklärte Morgan und betonte die laufenden Bemühungen zur Analyse der Daten. Die National Farmers Union bezeichnete diese Änderungen als katastrophal für Familienbetriebe und warnte, dass viele von ihnen möglicherweise Land verkaufen müssten, um ihren Steuerpflichten nachzukommen. BBC Verify schätzt, dass jedes Jahr etwa 500 Betriebe in Großbritannien betroffen sein könnten, obwohl einige Schätzungen der Liberaldemokraten darauf schließen lassen, dass im Laufe der Zeit bis zu 70.000 betroffen sein könnten.

Umfassendere staatliche Verantwortung

Während ihrer Diskussion mit Moderatorin Nicky Campbell bekräftigte Morgan, dass die Verantwortung für diese Steueränderungen bei der britischen Regierung liege. Sie verwies auf bestehende Erleichterungsmaßnahmen, bei denen die ersten 1 Million Pfund des Wertes einer Farm vollständig von der Besteuerung befreit sind, und betonte zusätzliche Erleichterungen für Partner. Neben Steuerfragen verteidigte Morgan während ihres Radioauftritts auch andere aktuelle Regierungsmaßnahmen. Sie erkannte die Bedenken der Öffentlichkeit hinsichtlich der umstrittenen 20-mph-Geschwindigkeitsbegrenzung in städtischen Gebieten an, wies jedoch darauf hin, dass die Zahl der Unfälle seit ihrer Einführung deutlich zurückgegangen sei. Darüber hinaus erkannte sie die Herausforderungen innerhalb des NHS an und kündigte eine Investition von 28 Millionen Pfund zur Verkürzung der Wartezeiten an.

Blick in die Zukunft

Während Eluned Morgan ihre Amtszeit mit Kritik von Oppositionsparteien und Aktivisten beginnt, prüft ihre Regierung auch neue Vorschläge für Initiativen für erneuerbare Energien in Wales. Diese Entwicklungen signalisieren ein anhaltendes Engagement für wirtschaftliche Anpassung und Nachhaltigkeit und erkennen gleichzeitig bestehende Herausforderungen in Schlüsselsektoren wie der Landwirtschaft an. Während die Diskussionen über die Erbschaftssteuer und ihre Auswirkungen auf die Landwirte weitergehen, werden alle Augen weiterhin darauf gerichtet sein, wie die lokalen und nationalen Regierungen auf diese dringenden Probleme reagieren.

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