Vorzeitige Freilassung eines Komplizen im Fall Elle Edwards löst Wut aus

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  • 14 November 2024
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Vorzeitige Freilassung eines Komplizen löst Empörung im Fall Elle Edwards aus

Die vorzeitige Freilassung eines Komplizen bei der tragischen Erschießung von Elle Edwards am Heiligabend hat in ihrer Familie und der Gemeinde einen Sturm der Wut und Frustration ausgelöst. Ihr Vater Tim Edwards drückte seine Bestürzung über die Entscheidung aus und behauptete, sie untergrabe die Grundlagen der Gerechtigkeit. Am 24. Dezember 2022 saß Elle unschuldig vor dem Lighthouse Pub in Wallasey Village, als sie von zwei Querschlägern einer Maschinenpistole getroffen wurde.

Einzelheiten zum Fall

Thomas Waring, der wegen Beihilfe zum Schützen Connor Chapman und des Besitzes einer Schusswaffe verurteilt wurde, wurde zu neun Jahren Gefängnis verurteilt. Seine Verurteilung erfolgte nach einem Prozess, in dem seine Beteiligung an der Vertuschung des Verbrechens aufgedeckt wurde. Nach der Schießerei ließ Chapman sein Auto und seine Waffe vor dem Haus von Warings Familie zurück. Waring half ihm, das Fahrzeug in einem abgelegenen Gebiet in der Nähe von Frodsham, Cheshire, zu entsorgen. Vor Kurzem erhielt Tim Edwards eine Mitteilung des Justizministeriums (MOJ), wonach Warings Entlassungstermin um fast ein Jahr – von September 2027 auf Oktober 2026 – vorverlegt wurde, da es erhebliche Probleme mit der Überbelegung der Gefängnisse gebe. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass er im Rahmen des Home Detention Curfew-Programms, vorbehaltlich künftiger Risikobewertungen, bereits im April 2026 freigelassen werden könnte.

Tim Edwards glaubt, dass Waring eine entscheidende Rolle bei der Ermordung seiner Tochter gespielt hat. Er behauptet, dass Waring ebenso schuldig ist wie Chapman, da er aktiv dabei geholfen hat, Beweise im Zusammenhang mit Elles Tod zu verbergen.

Reaktion der Gemeinschaft und fortlaufende Interessenvertretung

Tim Edwards äußerte seine Empörung über diese Entwicklungen und erklärte, sie seien eine „Verhöhnung“ der Justiz und werfen ein schlechtes Licht auf das Strafsystem. Er hat Premierminister Sir Keir Starmer zu einem persönlichen Treffen aufgefordert, um seine Bedenken über die Bandenkultur und ihre verheerenden Auswirkungen auf Familien wie seine mitzuteilen. Da sich der zweite Todestag von Elle nähert, bezeichnete Herr Edwards diese Nachricht als „einen Schlag ins Gesicht“ und betonte, wie sehr sie seine Bemühungen erschwert, das Bewusstsein für Bandengewalt zu schärfen. Er ist entschlossen, Elles Mord nicht umsonst gewesen zu lassen und setzt sich weiterhin für Veränderungen im Justizsystem ein. Die Regierung hat Maßnahmen ergriffen, die es bestimmten Häftlingen ermöglichen, früher freigelassen zu werden, da sie von einer Krise der Gefängniskapazität spricht. Jüngsten Berichten zufolge ist das Gefängnissystem kurz davor, völlig überlastet zu sein. Als Reaktion auf diesen Vorfall erkannte ein Sprecher des Justizministeriums die Tragik von Elles Fall an und betonte gleichzeitig, dass sie ein krisengebeuteltes Gefängnissystem geerbt hätten. Der Sprecher merkte an, dass Notfallmaßnahmen notwendig seien, um eine überwältigende Krise im Rahmen der Strafjustiz zu verhindern. Während die Diskussionen über eine Reform dieser Politik anhalten, fragen sich viele, welche Auswirkungen solche vorzeitigen Freilassungen auf die Familien der Opfer und die öffentliche Sicherheit insgesamt haben.

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