Zwei Frauen in schockierendem Fall globaler Affenquälerei inhaftiert

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  • 13 November 2024
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Zwei Frauen wegen Beteiligung an einem Affenfolterring verurteilt

In einem schockierenden Fall, der weithin Kritik hervorrief, wurden zwei Frauen wegen ihrer Rolle in einem globalen Affenfolternetzwerk zu Gefängnisstrafen verurteilt. Die abscheulichen Taten, die der Richter als „verdorben, widerlich und böse“ bezeichnete, haben die dunklere Seite der Online-Tierquälerei beleuchtet.

Einzelheiten zum Fall

Adriana Orme, 56, aus Upton upon Severn, und Holly Le Gresley, 37, aus Kidderminster, gaben beide zu, an dem verstörenden Netzwerk beteiligt gewesen zu sein. Am Worcester Crown Court enthüllten erschütternde Beweise das Leid, das junge Makaken in Indonesien ertragen mussten. Das Filmmaterial dieser Grausamkeit wurde an Käufer auf der ganzen Welt verkauft. Le Gresley wurde wegen ihrer maßgeblichen Beteiligung an der Operation zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Orme erhielt eine 15-monatige Haftstrafe.

Das Gericht erfuhr, dass Le Gresley mehr als 130 Videos und 22 Bilder hochgeladen hatte, die Affenfolter zeigen. Sie hatte als Archivarin für die Gruppe gearbeitet, dieses Material katalogisiert und verteilt und gleichzeitig finanzielle Beiträge über PayPal geleistet, um diese Taten zu ermöglichen. Zu den Anklagen gegen Orme gehörten die Veröffentlichung obszönen Materials und die Förderung unnötigen Leidens durch die Zahlung einer Gebühr im Zusammenhang mit den Aktivitäten des Netzwerks. Die Untersuchung dieser beunruhigenden Online-Gruppe begann mit einem BBC-Bericht und ergab, dass die Mitglieder zunächst auf YouTube aktiv waren, bevor sie zu privaten Gruppen auf Telegram wechselten.

Die Schrecken aufdecken

Die Untersuchung brachte eine erschreckende Realität ans Licht: Mitglieder der Gruppe bezahlten dafür, dass Javaneraffenbabys von ihren Müttern getrennt, gefoltert und getötet wurden. Beunruhigenderweise stimmten sie sogar darüber ab, wie diese Grausamkeiten durchgeführt werden sollten. Vor der Urteilsverkündung protestierten Tierschützer vor dem Gerichtsgebäude und machten damit deutlich, wie empört die Öffentlichkeit über die Situation war. Richter James Burbidge KC verurteilte das Verhalten der Frauen als „bedauerlich“ und beschrieb ihr Verhalten als mitleidslos – etwas, das für die meisten Menschen unfassbar ist. Im Laufe einjähriger Ermittlungen stellte die Polizei auf 20 Geräten im Besitz der beiden Frauen Tausende von Dateien sicher. Detective Chief Inspector Ben Arrowsmith wies darauf hin, dass dieser Fall einen wichtigen Präzedenzfall in Großbritannien darstelle. Berichten zufolge sei es das erste Mal, dass Anklage wegen Tierquälerei für im Ausland begangene Straftaten erhoben werde, während sich die Täter im Land aufhielten.

Blick in die Zukunft

Dieser Fall wirft ein Licht auf ein beunruhigendes Problem, das keine Grenzen kennt: die Grausamkeit, die Tieren zu Unterhaltungszwecken angetan wird. Während die Behörden ihre Ermittlungen zu diesem globalen Netzwerk fortsetzen, erinnert er uns daran, dass wir mehr Aufmerksamkeit und Maßnahmen gegen die Online-Tierausbeutung benötigen. Da Organisationen wie Action for Primates und Lady Freethinker unermüdlich gegen derartige Missstände vorgehen, ist es von entscheidender Bedeutung, dass die Gesellschaft gegenüber derartigen abscheulichen Taten wachsam bleibt. Es besteht die Hoffnung, dass eine verstärkte Kontrolle künftige Fälle von Tierquälerei sowohl online als auch offline verhindern wird.

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