Lohnstreit: Streiks für Lehrer in Nordirland drohen
Gewerkschaften, die die Mehrheit der Lehrer in Nordirland vertreten, bereiten Abstimmungen unter ihren Mitgliedern über Streikmaßnahmen vor. Die Gewerkschaften NASUWT, INTO und UTU haben das Fehlen eines zufriedenstellenden Gehaltsangebots für das Schuljahr 2024-25 als treibende Kraft hinter dieser Entscheidung genannt. Darüber hinaus erwägt die NEU, eine weitere Lehrergewerkschaft in der Region, eine formelle Abstimmung über Arbeitskampfmaßnahmen.
Steigende Spannungen über die Bezahlung
Der anhaltende Lohnstreit geht über die Bildungsfachleute hinaus; auch die Gesundheitsgewerkschaften haben mögliche Streiks wegen ähnlicher Gehaltsprobleme angedeutet. Es gibt Befürchtungen, dass diese Unruhen schließlich auch den öffentlichen Dienst Nordirlands erfassen könnten. Laut einem von BBC News NI eingesehenen Führungsdokument sind nur ausreichende Mittel vorhanden, um den Beamten für 2024-25 eine 3%ige Gehaltserhöhung zu gewähren. Gewerkschaften haben bereits angedeutet, dass ein solches Angebot unzureichend und schwer zu rechtfertigen wäre, wenn andere Gehaltsgruppen deutlich höhere Erhöhungen erhalten.
Das Dokument hebt hervor, dass die Gehaltsrichtlinien für den öffentlichen Dienst in Großbritannien eine durchschnittliche Zulage von bis zu 5 % zulassen, was weitere Bedenken hinsichtlich der Gerechtigkeit unter den Beschäftigten im öffentlichen Sektor aufwirft.
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In einer gemeinsamen Erklärung machten Gewerkschaftsvertreter gegenüber Bildungsminister Paul Givan deutlich, dass ein zufriedenstellendes Gehaltsangebot notwendig sei. Mark McTaggart von INTO betonte, dass die Lehrer in Nordirland erneut zu den am schlechtesten bezahlten im gesamten Vereinigten Königreich gehörten.
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Bedenken, die von Justin McCamphill aus Nasuwt wiedergegeben wurden, heben die wachsende Frustration bei Lehrern hervor, die sich im Vergleich zu ihren Kollegen an anderer Stelle in Großbritannien vernachlässigt haben.
Blick in die Zukunft
Das Bildungsministerium erhielt kürzlich im Rahmen einer Überwachungsrunde zusätzliche 171 Millionen Pfund an Fördermitteln, die auf die Umverteilung von Ressourcen zwischen den Abteilungen abzielten. Beamte warnten jedoch vor einer Lücke von 190 Millionen Pfund, die zur Deckung wesentlicher Kosten wie der Unterstützung von Schülern mit sonderpädagogischen Bedürfnissen und der Sicherstellung wettbewerbsfähiger Gehälter für Lehrer erforderlich sei.
Wenn sich die Verhandlungen fortsetzen und die Spannungen steigen, bleibt sich sicher, wie sich diese Streitigkeiten lösen werden und welche Auswirkungen sie auf die Bildung in Nordirland haben können.