Ehemaliger Polizist wegen sexueller Nötigung und Kindesmissbrauchs verurteilt Bilder
Ein ehemaliger Polizist aus Greater Manchester wurde zu neun Jahren Gefängnis verurteilt, weil er während seines Dienstes ein sechsjähriges Mädchen sexuell missbraucht hatte. Dean Dempster, 35, bekannte sich mehrerer Vergehen schuldig, darunter sechsmaliger Missbrauch von Bildern von Kindesmissbrauch. Sein Fall hat ernsthafte Zweifel an Vertrauen und Verantwortlichkeit innerhalb der Strafverfolgungsbehörden geweckt.
Einzelheiten der Straftat
Die Vorfälle ereigneten sich am 29. Dezember 2023, als Dempster einer von drei Beamten war, die zu einer häuslichen Auseinandersetzung in Oldham gerufen wurden. Während er die Aussage eines jungen Mädchens aufnahm, das seinen Kollegen entriss, missbrauchte er sie sexuell. Nach seiner Verhaftung am nächsten Tag brachte eine Untersuchung der Direktion für Berufsstandards der Greater Manchester Police weitere beunruhigende Beweise zutage.
Die Behörden entdeckten auf Dempsters Geräten Tausende anstößiger Bilder von Kindern, darunter 104 Bilder der Kategorie A, der schwerwiegendsten Kategorie. Insgesamt sammelte er zwischen Dezember 2021 und Dezember 2023 440 Bilder der Kategorie B und 2.472 Bilder der Kategorie C. Viele dieser Bilder waren manipuliert worden, um Dempsters Gesicht auf Kindesmissbrauchsszenen zu legen.
Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung fanden die Ermittler weiteres belastendes Beweismaterial, darunter vier Paar gefaltete Kinderunterwäsche und zwei Festplatten mit weiterem illegalen Material.
Reaktionen der Strafverfolgungsbehörden
Dempster wurde im Mai 2024 in einer beschleunigten Anhörung wegen Fehlverhaltens aus seinem Amt entlassen. Der stellvertretende Polizeipräsident Terry Woods drückte seine tiefe Empörung über den Fall aus und betonte, dass Dempster das in ihn als Polizist gesetzte Vertrauen missbraucht habe.
Woods erklärte, dass der Mut des jungen Opfers lobenswert sei und erkannte den irreparablen Schaden an, der ihr und ihrer Familie zugefügt wurde. Er bezeichnete Dempster als „das Allerschlimmste der Gesellschaft“ und machte deutlich, dass er es nicht mehr verdient, eine Polizeiuniform zu tragen.
Polizeipräsident Stephen Watson schloss sich dieser Ansicht während Dempsters Disziplinaranhörung an und bezeichnete den Fall aufgrund des ungeheuerlichen Vertrauensbruchs als einen der belastendsten, mit denen er jemals konfrontiert worden sei.
Im weiteren Verlauf dieses Falles stellen sich allgemeinere Fragen zur Aufsicht innerhalb der Polizeikräfte und dazu, wie die Systeme gestärkt werden können, um ähnliche Machtmissbrauchsfälle in Zukunft zu verhindern.
Angesichts dieser Ereignisse ist es für die Strafverfolgungsbehörden im ganzen Land von entscheidender Bedeutung, ihre Mechanismen zur Überwachung des Verhaltens ihrer Beamten und zur Gewährleistung ihrer Rechenschaftspflicht zu überprüfen, um das Vertrauen der Öffentlichkeit in diejenigen wiederherzustellen, die geschworen haben, sie zu beschützen.