Trumps juristische Herausforderungen verschärfen sich, je näher seine Rückkehr als Präsident rückt

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  • 08 November 2024
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Trumps juristische Auseinandersetzungen vor seiner Rückkehr als Präsident

Donald Trumps Rückkehr ins Weiße Haus hat erhebliche Auswirkungen auf seine laufenden juristischen Auseinandersetzungen, insbesondere auf die beiden großen Bundesverfahren gegen ihn. Während die Bundesanklagen während seiner Präsidentschaft in den Hintergrund treten könnten, ist ein Verfahren auf Staatsebene im Zusammenhang mit angeblicher Wahlmanipulation in Georgia noch anhängig. Wenn es sich jedoch weiterhin hält, wird es wahrscheinlich bis nach seiner Amtszeit verschoben. Nächste Woche richtet sich das Rampenlicht auf New York, wo ein Richter über die Zukunft von Trumps Verurteilung in 34 Anklagepunkten entscheiden wird. Diese Entscheidung könnte seine rechtlichen Probleme entweder bestätigen oder einen Weg eröffnen, sie ganz abzuschaffen.

Wichtige Gerichtsentscheidungen stehen bevor

Richter Juan Merchan soll bis Dienstag über Trumps Antrag entscheiden, seine Verurteilung aufgrund gefälschter Geschäftsunterlagen aufzuheben. Diese Verurteilung resultierte aus Trumps Bemühungen, Rückzahlungen an seinen ehemaligen Anwalt Michael Cohen zu verheimlichen, der einem Pornostar wegen einer angeblichen Affäre Schweigegeld gezahlt hatte.

Rechtsexperten weisen darauf hin, dass das jüngste Urteil des Obersten Gerichtshofs, das Präsidenten bestimmte Immunitäten zuspricht, Auswirkungen auf Trumps Fall haben könnte. Seine Anwälte argumentieren, dass dieses Urteil die Abweisung sowohl der Anklage als auch der Verurteilung erforderlich mache. Während Richter Merchan zuvor während des Gerichtsverfahrens Argumente für Immunität zurückgewiesen hatte, hat sich die Lage seit diesem Urteil und Trumps jüngstem Wahlerfolg verändert. Die Entscheidung des Richters wird bis zum 12. November erwartet. Wenn er dem Antrag stattgibt, würden sich Trumps rechtliche Probleme deutlich verringern. Lehnt er ihn hingegen ab, ist die Urteilsverkündung für den 26. November angesetzt.

Implikationen für Justiz und Politik

Unabhängig von der Entscheidung von Richter Merchan halten Experten weitere Verzögerungsversuche oder Berufungen für wahrscheinlich. Rechtsgelehrte betonen die Komplexität der Verurteilung eines amtierenden Präsidenten und meinen, das Ergebnis könnte zu beispiellosen Herausforderungen innerhalb des Justizsystems führen.

Beobachter weisen darauf hin, dass eine Verurteilung Trumps zahlreiche politische Komplikationen mit sich bringen könnte. Ein ehemaliger Richter des Obersten Gerichtshofs von New York meinte, dass es angesichts seines Alters und seines Status als gewaltloses Schwerverbrecher unwahrscheinlich sei, dass Trump eine Gefängnisstrafe erleiden würde. Selbst wenn er verurteilt wird, erscheinen Geldstrafen oder Entlassungen wahrscheinlicher als eine Gefängnisstrafe. Letztendlich kann Trump nach seinem Amtsantritt im Januar zwar eine Selbstbegnadigung für Bundesanklagen beantragen, für Verurteilungen auf Staatsebene in New York ist dies jedoch nicht möglich. Während Trump durch diese turbulenten Gewässer navigiert, gehen viele davon aus, dass er die schwerwiegendsten Folgen seiner Verurteilungen unbeschadet überstehen könnte. Der Rechtsbereich um ihn herum entwickelt sich weiter, da sich sowohl die politische als auch die juristische Landschaft dramatisch verändert.

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