FBI untersucht verstörende rassistische Texte gegen schwarze Amerikaner

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  • 08 November 2024
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Ermittlungen zu rassistischen Textnachrichten an Schwarze laufen

Die Behörden in den gesamten Vereinigten Staaten untersuchen derzeit eine Reihe beunruhigender Textnachrichten, die sich Berichten zufolge an Schwarze richten. Diese Nachrichten enthalten Hinweise auf Sklavenfänger, Plantagen und Baumwollernte und lösen bei Bürgerrechtsaktivisten und Strafverfolgungsbeamten gleichermaßen erhebliche Besorgnis aus.

Das FBI ist sich dieser beleidigenden Nachrichten bewusst und stimmt sich mit dem Justizministerium und anderen Bundesbehörden ab, um die Situation zu klären. Während der Ursprung dieser Texte unklar bleibt, deuten Berichte darauf hin, dass sie in mindestens 15 Staaten sowie in Washington, D.C. empfangen wurden. Einige Nachrichten bezogen sich sogar auf die Trump-Kampagne, die kategorisch jegliche Beteiligung bestritten hat. Ein Sprecher der Kampagne erklärte, dass sie „absolut nichts mit diesen Textnachrichten zu tun“ hätten.

Verstörende Inhalte und öffentliche Reaktionen

Der Inhalt der Nachrichten war unterschiedlich, aber viele forderten die Empfänger auf, sich auf einer „Plantage“ zu melden oder auf einen Transporter zu warten, wobei die Sklavenarbeit beunruhigend hervorgehoben wurde. Berichten zufolge begannen diese Nachrichten kurz nach dem Wahltag zu zirkulieren und beeinflussten verschiedene Bevölkerungsgruppen, darunter auch Studenten und Minderjährige. Derrick Johnson, Präsident der NAACP, äußerte seine tiefe Besorgnis über diese Mitteilungen:

Johnson merkte an, dass diese Welle von Nachrichten einen alarmierenden Anstieg „abscheulicher und verabscheuungswürdiger Rhetorik seitens rassistischer Gruppen“ bedeute und dass sich diese Gruppen durch die jüngsten Wahlergebnisse nun ermutigt fühlten. Jessica Rosenworcel, Vorsitzende der Federal Communications Commission (FCC), schloss sich dieser Ansicht an und erklärte, dass derartige gezielte Angriffe inakzeptabel seien und ernsthafte Aufmerksamkeit verdienten.

Reaktion der Strafverfolgungsbehörden und laufende Ermittlungen

Die Textnachrichten wurden in mehreren Bundesstaaten gemeldet, darunter in den Südstaaten sowie in New York, Pennsylvania, Maryland, Ohio, Kalifornien und anderen. Viele Polizeibeamte fordern die Einwohner, die solche Nachrichten erhalten, auf, diese sofort zu melden. So untersucht beispielsweise die Generalstaatsanwaltschaft von Nevada derzeit die Quelle von scheinbar automatisierten Textnachrichten. Der Generalstaatsanwalt von Louisiana hat inzwischen angedeutet, dass einige dieser Nachrichten möglicherweise von einem VPN in Polen stammen. Eine eindeutige Quelle konnte jedoch noch nicht identifiziert werden. Im Zuge der Ermittlungen wird deutlich, dass dieser Vorfall nicht nur ein Schlaglicht auf den anhaltenden Rassismus in der digitalen Kommunikation wirft, sondern auch Fragen zu umfassenderen gesellschaftlichen Spannungen im Nachgang eines umstrittenen Wahlprozesses auf. Für die Behörden wird es künftig von entscheidender Bedeutung sein, die Verantwortlichen für diese Hassreden ausfindig zu machen und gleichzeitig den Dialog innerhalb der Gemeinschaften zu fördern, um Rassismus in all seinen Formen zu bekämpfen.

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