Iga Swiatek scheidet nach starkem Start überraschend aus den WTA-Finals aus

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  • 07 November 2024
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Iga Swiateks Herausforderung bei den WTA Finals: Ein dramatisches Aus

In einer überraschenden Wendung der Ereignisse bei den WTA Finals in Saudi-Arabien ist Titelverteidigerin Iga Swiatek nach einer kritischen Gruppenphase aus dem Turnier ausgeschieden. Obwohl Swiatek ihr Können mit einem überzeugenden Sieg über Daria Kasatkina unter Beweis gestellt hatte, hingen Swiateks Hoffnungen an Barbora Krejcikovas Match gegen Coco Gauff. Als Krejcikova triumphierte, markierte dies eine bedeutende Veränderung in der Wettbewerbslandschaft, da Swiatek zum ersten Mal seit 2021 nicht im Halbfinale landete.

Die Höhen und Tiefen von Swiateks Saison

Swiatek startete stark in das Jahr und sicherte sich fünf Titel – darunter prestigeträchtige Siege in Doha, Indian Wells, Madrid, Rom und den French Open. Ihre Leistung ließ jedoch in der zweiten Saisonhälfte nach, sodass Aryna Sabalenka an die Spitze der Weltrangliste aufsteigen konnte.

Swiateks jüngste Schwierigkeiten veranlassten sie kurz vor den Finals zu einem Trainerwechsel. Sie ersetzte Tomasz Wiktorowski durch Wim Fissette, mit dem Ziel, ihr Aufschlagspiel zu verbessern und ihren Spielstil an schnellere Beläge anzupassen. In der Indoor Arena der King Saud University musste sich Swiatek Gauff stellen und verlor schließlich in zwei Sätzen – eine Niederlage, die sich nachteilig auf ihr Weiterkommen auswirkte. Im Gegensatz dazu war ihr Match gegen Kasatkina vielversprechender. „Ich habe den Ball wirklich gut getroffen und die richtigen Schläge ausgewählt“, bemerkte sie nach ihrem entscheidenden 6:1, 6:0-Sieg.

Krejcikovas Widerstandsfähigkeit kommt zum Vorschein

Krejcikovas Weg zum Erfolg bei diesem Turnier war bemerkenswert. Sie war als Außenseiterin angetreten, nachdem sie in der Saisonwertung auf Platz 12 gelandet war, qualifizierte sich jedoch aufgrund ihres Wimbledon-Sieges zu Beginn dieses Jahres. Obwohl Zweifel an ihrer Fitness aufgrund einer früheren Rückenverletzung bestanden, zeigte Krejcikova Widerstandskraft, indem sie in den darauffolgenden Spielen sowohl Jessica Pegula als auch Gauff besiegte.

Im Hinblick auf ihren Wimbledon-Triumph und ihren jüngsten Einzug ins Halbfinale meinte Krejcikova, dass es sich „unvorstellbar“ anfühle, diese Phase zu erreichen, und betonte ihre Entschlossenheit während der anspruchsvollen Spiele. Während das Turnier sich seiner Schlussphase nähert, bereiten sich sowohl Gauff als auch Sabalenka auf ihr Halbfinale vor, während Krejcikova sich auf ein Duell gegen Zheng Qinwen vorbereitet. Mit Blick auf die Zukunft muss Swiatek ihre Strategie überdenken, da sie bei zukünftigen Turnieren ihre dominante Form wiedererlangen möchte. Die sich entwickelnde Dynamik des Damentennis verspricht eine spannende Saison, da sich die Spielerinnen anpassen und auf der Weltbühne nach Spitzenleistungen streben.

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