Zheng Qinwen glänzt in Riad und sichert sich den Halbfinaleinzug bei den WTA Finals
Mit einer beeindruckenden Demonstration von Können und Entschlossenheit triumphierte Zheng Qinwen in nur 67 Minuten über Jasmine Paolini und sicherte sich damit ihren Platz im Halbfinale der WTA Finals in Riad. Zhengs entscheidender 6:1, 6:1-Sieg brachte sie nicht nur im Turnier weiter, sondern eliminierte auch Paolini aus dem Rennen. Diese Leistung festigte Zhengs Status als beeindruckende Herausforderin und schrieb Geschichte, da sie seit Li Na im Jahr 2013 erst die zweite Chinesin war, die dieses Stadium erreichte.
Dominante Leistung und Reise durch die Gruppenphase
Zhengs Reise durch die Gruppenphase war von Widerstandskraft geprägt und endete mit einem 2:1-Rekord. Ihre einzige Niederlage erlitt sie am Eröffnungstag des Turniers gegen Aryna Sabalenka. Im Rückblick auf ihre Erfahrungen äußerte Zheng ihre anfängliche Unsicherheit hinsichtlich des Wettbewerbs, betonte jedoch, dass sie die Herausforderung genießen werde, insbesondere angesichts der Stärke ihrer Gruppe.
Im Gegensatz zu Zhengs Aufstieg musste Sabalenka – die sich bereits als Nummer eins der Weltrangliste am Jahresende sicher war – eine unerwartete Niederlage gegen Elena Rybakina hinnehmen. Rybakina holte sich den Sieg mit einem Ergebnis von 6-4, 3-6, 6-1 und zeigte dabei enorme Kraft und Präzision, die Sabalenka das ganze Spiel über auf Trab hielten.
„Es ist schön, das Jahr mit mindestens einem Sieg gegen die Nummer eins der Welt zu beenden“, bemerkte Rybakina nach ihrer beeindruckenden Leistung.
Da Coco Gauff sich ihren Platz im Halbfinale bereits gesichert hat, sind die restlichen Plätze noch zu vergeben, während sich Barbora Krejcikova auf ein entscheidendes Spiel gegen Gauff vorbereitet.
Turnierhöhepunkte und zukünftige Auswirkungen
Die WTA Finals, an denen Topspielerinnen aus aller Welt teilnehmen, sind für ihr beträchtliches Preisgeld bekannt; eine ungeschlagene Einzelsiegerin kann fast 4 Millionen Pfund verdienen. Das diesjährige Event ist historisch, da es in Saudi-Arabien stattfindet. Diese Entscheidung hat aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Menschenrechtslage im Land gemischte Reaktionen hervorgerufen.
Trotz einiger Kritikpunkte bezüglich der Zuschauerzahlen – die besonders während Iga Swiateks Eröffnungsspiel deutlich wurde – hat Zheng ihre Fans mit ihrem elektrisierenden Spiel immer wieder in ihren Bann gezogen. In ihrem letzten Spiel gegen Paolini lieferte sie beeindruckende 24 Winner und 12 Asse und demonstrierte damit ihr enormes Talent auf dem Platz.
Während Zheng nach bedeutenden Siegen in dieser Saison – darunter Titel in Palermo und Tokio – immer mehr an Fahrt gewinnt, wächst ihr Selbstvertrauen. Sie betonte, dass sie sowohl nervös als auch selbstbewusst sei, als sie einen Spielstil vorführte, der ihre Fähigkeiten widerspiegelt.
Wenn der Wettbewerb in Zukunft intensiver wird, können die Fans weitere spannende Spiele von Zheng und anderen Top-Anwärterinnen erwarten, die um einen der prestigeträchtigsten Titel im Tennis kämpfen. Die Zukunft sieht für diesen aufsteigenden Stern aus China rosig aus, denn sie möchte sich im Damentennis ihren eigenen Namen machen.