Polizei verstärkt Fahndungsbefugnisse vor der Bonfire Night in Edinburgh
Mit der bevorstehenden Bonfire Night hat die Polizei in Edinburgh ihre Wachsamkeit erhöht, da es Hinweise auf mögliche Unruhen im Zusammenhang mit dem Einsatz von Feuerwerk gibt. Die Initiative zielt insbesondere auf Gebiete wie Gracemount, Moredun und Niddrie ab, wo die Beamten bereits früher Vorfälle von asozialem Verhalten im Zusammenhang mit Feuerwerk festgestellt haben.
Die Behörden gehen proaktiv auf Bedenken ein, die auf die jüngsten Gewalttaten in der Halloween-Nacht zurückzuführen sind. Bei diesen Vorfällen wurde ein Polizist verletzt, und die Bereitschaftspolizei wurde von Personen angegriffen, die Ziegelsteine und Feuerwerkskörper warfen. Bei einem anderen Vorfall kam es zu Störungen im öffentlichen Verkehr aufgrund von Schäden an 16 Fahrzeugen von Lothian Buses.
Verstärkte Kontrollmaßnahmen in Kraft
In einem beispiellosen Schritt hat die Stadt Kontrollzonen eingerichtet, in denen der Einsatz von Feuerwerkskörpern bis zum 10. November verboten ist. Im Rahmen dieser Vorschriften sind die Beamten befugt, Durchsuchungen bei Personen durchzuführen, die sie verdächtigen, kriminelle Aktivitäten durchzuführen oder verbotene Gegenstände zu besitzen, wie im Criminal Justice and Public Order Act 1994 dargelegt.
Bei einer kürzlichen Operation in Magdalene wurden erhebliche Beschlagnahmungen vorgenommen, bei denen die Polizei eine beträchtliche Menge Feuerwerkskörper und zwei Benzinkanister beschlagnahmte. Trotz dieser Bemühungen bleibt die Lage angespannt, da es in der ganzen Stadt immer wieder zu Zwischenfällen kommt.
Die Situation eskalierte, als ein Polizeifahrzeug beschädigt wurde; ein darin sitzender Beamter wurde ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem Glasscheiben durch äußere Einwirkungen zersplittert waren. Dieser Vorfall unterstreicht die anhaltenden Risiken, denen die Strafverfolgungsbehörden bei ihrem Versuch, die Ordnung aufrechtzuerhalten, ausgesetzt sind.
Auswirkungen auf die Gemeinschaft und zukünftige Überlegungen
Die vom Stadtrat von Edinburgh erlassenen Maßnahmen kommen, nachdem die lokalen Behörden von der schottischen Regierung erweiterte Befugnisse zur Einrichtung von Feuerwerkskontrollzonen (FCZs) im Jahr 2022 erhalten hatten. Diese Initiative war eine direkte Reaktion auf die schweren Unruhen in Dundee. Der Stadtrat war der erste in Schottland, der diese Maßnahmen bereits im August ergriff. Damit soll nicht nur die öffentliche Sicherheit gewährleistet, sondern auch der Stress von Haustieren gemindert werden, die in dieser Zeit durch laute Geräusche beeinträchtigt werden.
Während sich die Gemeinden auf die Bonfire Night-Feierlichkeiten vorbereiten, sind die Behörden weiterhin entschlossen, Gewalt zu verhindern und den Frieden zu wahren. Das Potenzial für Unruhen ist groß, insbesondere angesichts der Zusammenstöße zwischen Jugendlichen und Bereitschaftspolizisten im letzten Jahr mit Feuerwerkskörpern und Brandsätzen.
Während einige Gebiete wie Pollokshields in Glasgow mit anhaltenden Problemen im Zusammenhang mit Feuerwerksstörungen zu kämpfen haben, werden die Gemeinderäte aufgefordert, umgehend wirksame Kontrollmaßnahmen zu ergreifen. Angesichts der Entwicklung der Situation ist klar, dass die Zusammenarbeit zwischen Strafverfolgungsbehörden und Gemeindemitgliedern von entscheidender Bedeutung sein wird, um die Sicherheit während der Bonfire Night-Feierlichkeiten zu gewährleisten.