MV Caledonian Isles steht vor der längsten Ausfallzeit in der Geschichte

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  • 05 November 2024
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MV Caledonian Isles steht vor längerer Ausfallzeit

Die MV Caledonian Isles, die Hauptfähre auf der Strecke Ardrossan-Brodick, ist seit Februar wegen umfangreicher Reparaturarbeiten außer Betrieb. Aktuelle Updates von CalMac deuten darauf hin, dass das Schiff möglicherweise erst im März 2024 wieder in Betrieb genommen wird, was möglicherweise den Transport der Inselbewohner während der Wintermonate beeinträchtigt.

Laufende Reparaturherausforderungen

Der ursprünglich für September geplante Termin für die Rückkehr der Fähre wurde jedoch verschoben, nachdem ein Getriebedefekt festgestellt wurde. Bei einer weiteren Inspektion im Trockendock wurden weitere Probleme festgestellt, darunter defekte Stevenrohrlager und acht Stahlrahmen, die repariert oder ersetzt werden mussten. CalMac hat noch kein konkretes Datum für die Wiederinbetriebnahme der Fähre bestätigt und verweist auf Unsicherheiten hinsichtlich der Verfügbarkeit von Anlegestellen und der Komplexität der notwendigen Reparaturen. Daher gibt es Befürchtungen, dass die Fähre bis Ende März außer Betrieb bleiben könnte, wenn der Winterfahrplan endet.

Laut Duncan Mackison, dem Interims-Geschäftsführer von CalMac, schreiten die Reparaturarbeiten zwar gut voran, doch diese unvorhergesehenen Komplikationen haben jede unmittelbare Aussicht auf eine Wiederaufnahme des Betriebs zunichte gemacht. Er räumte ein, dass diese Situation für diejenigen, die auf Fährdienste angewiesen sind, erhebliche Herausforderungen mit sich bringt.

Auswirkungen auf die Community und Zukunftspläne

Die operativen Schwierigkeiten von CalMac werden durch die bevorstehende Außerdienststellung eines weiteren großen Schiffs, der MV Hebridean Isles, verschärft, dessen erneute Zertifizierung und Reparaturen als wirtschaftlich undurchführbar gelten. Darüber hinaus haben Verzögerungen bei der lang erwarteten Glen Sannox die Kapazität von CalMac weiter belastet. Angesichts dieser Herausforderungen wird CalMac im Laufe dieser Woche mit den Inselgemeinden über überarbeitete Winterdienstpläne sprechen. Mackison betonte, dass die Meinung der Bewohner entscheidend sein wird, um diese Störungen zu bewältigen. Der schottische konservative Abgeordnete Jamie Greene kritisierte die aktuelle Situation als „verheerend“ für Anwohner und Fährnutzer gleichermaßen. Er führte diese anhaltenden Probleme auf systemische Versäumnisse bei Management und Aufsicht zurück. CalMac hat einen vorübergehenden Einsatzplan erstellt, der bis zum 15. November gültig ist, und plant, bis zum 16. November eine neue Strategie einzuführen. In der Zwischenzeit waren Versuche, ein alternatives Schiff von der Isle of Man zu chartern, aufgrund von Sicherheitsbedenken hinsichtlich der Anlegestellen erfolglos. Während CalMac diese turbulente Zeit meistert, liegt der Fokus weiterhin auf der Sicherstellung zuverlässiger Transportdienste für Inselgemeinden und der Verwaltung einer alternden Flotte unter erheblicher Betriebsbelastung. Die kommenden Monate werden entscheidend sein, da die Beteiligten angesichts der anhaltenden Herausforderungen im Seeverkehr an nachhaltigen Lösungen arbeiten.

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