Barry Keoghans inspirierende Reise von der Pflegefamilie zum Ruhm

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  • 05 November 2024
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Barry Keoghan: Vom Pflegekind zum Filmstar

Barry Keoghan, der Star von Saltburn, hat sich entschieden dagegen ausgesprochen, seine schwierige Kindheit als „Mitleidsgeschichte“ darzustellen. Stattdessen hofft er, seine Erfahrungen nutzen zu können, um andere mit einem ähnlichen Hintergrund zu motivieren. Keoghan wuchs aufgrund der Suchtprobleme seiner Mutter in einer Pflegefamilie auf, und sein Weg aus der Not zum Erfolg ist eine inspirierende Geschichte der Widerstandskraft.

Widrigkeiten überwinden

Keoghans Kindheit war von Instabilität geprägt. Bis zum Alter von neun Jahren war er in 14 Pflegeheimen untergebracht. Seine Mutter, die mit einer Heroinsucht zu kämpfen hatte, war nicht in der Lage, für ihn und seinen Bruder zu sorgen. Als er an diese turbulente Zeit zurückdachte, erzählte er von den Gefühlen der Verlassenheit und Unsicherheit, die ihre Erfahrungen in der Pflege begleiteten.

„Ich spreche darüber, um jüngeren Kindern zu vermitteln, dass man, egal woher man kommt, immer das erreichen kann, was man sich vornimmt“, bemerkte Keoghan. Dieses Gefühl unterstreicht seinen Wunsch, anderen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen, Hoffnung zu geben. Zu den Erinnerungen des Schauspielers gehören eindringliche Momente des Wartens auf Sozialarbeiter und die Erkenntnis, dass Vertrauen nicht leicht zu erlangen ist. Er beschrieb, dass er skeptisch war, wenn er Liebesbekundungen von anderen hörte, und sagte: „Ich habe nie vertraut, wenn jemand sagte, dass er mich liebt.“

Online-Kritik ausgesetzt sein

In den letzten Jahren, als Keoghans Bekanntheit durch Rollen in gefeierten Filmen wie The Banshees of Inisherin stieg, wurde er im Internet unerbittlich beschimpft. Ein Großteil dieser Kritik wurde durch die Medienaufmerksamkeit bezüglich seiner Beziehung mit der Sängerin Sabrina Carpenter noch verstärkt.

„Im Internet gibt es eine Menge (Beschimpfungen) … Wenn ich nicht so ein dickes Fell hätte, würde ich nicht hier sitzen“, bemerkte er hinsichtlich der Reaktionen, die er erhält. Keoghan äußerte seine Frustration über die Anschuldigungen, er sei ein abwesender Vater, und betonte, dass er sich einerseits der Erziehung seines Kindes widme, andererseits aber die Privatsphäre seines Kindes vor der Öffentlichkeit schützen wolle. Trotz der negativen Reaktionen auf ihn – die sich oft auf sein Aussehen beziehen – behält er eine positive Einstellung. Er schätzt Carpenter für ihre Stärke und ihr Talent und betont, dass ihre Verbindung ihm bei äußerem Druck eine Stütze ist.

Blick in die Zukunft

Während er sich auf zukünftige Projekte vorbereitet, darunter eine bevorstehende Rolle im Film Peaky Blinders, lässt Keoghan seine Lebenserfahrungen in seine Schauspielerei einfließen. Er nimmt aktiv an einer Therapie teil und versucht, seine vergangenen Herausforderungen in authentische Darbietungen umzuwandeln. Keoghan möchte seiner Gemeinde in Dublin etwas zurückgeben und einen Jugendclub gründen. Er möchte anderen Menschen, die sich in schwierigen Situationen befinden, Mut machen. Er bleibt seinen Wurzeln verbunden, ist dankbar für die wunderbaren Menschen in Summerhill und freut sich darauf, etwas Positives zu bewirken. Während Barry Keoghan in Hollywood seinen Aufstieg fortsetzt, ist seine Geschichte ein Beweis für seine Widerstandskraft und die Kraft gemeinsamer Erfahrungen, zukünftige Generationen zu inspirieren.

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