Großbritanniens mutiger neuer Plan zur Zerschlagung von Menschenschmugglerbanden

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  • 04 November 2024
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Neue Maßnahmen der britischen Regierung gegen Menschenschmuggelbanden

Mehr Mittel für Grenzschutz

Premierminister Sir Keir Starmer wird voraussichtlich zusätzliche 75 Millionen Pfund zur Bekämpfung von Menschenschmugglerbanden ankündigen. Diese Ankündigung fällt mit der Generalversammlung von Interpol zusammen, die zum ersten Mal seit über 50 Jahren wieder in Großbritannien stattfindet. Sir Keirs Initiative zielt darauf ab, den Ansatz des Landes zur Grenzsicherheit zu überdenken. Mit dieser finanziellen Verstärkung beläuft sich die Gesamtfinanzierung für das neue britische Border Security Command (BSC) auf 150 Millionen Pfund. Die Mittel werden für die Entwicklung neuer Technologiezentren und die Aufstockung des Personals für Strafverfolgung, Nachrichtendienste und Strafverfolgung eingesetzt.

Internationale Herausforderungen angehen

Während des Gipfels in Glasgow, an dem hochrangige Polizeibeamte und Minister aus fast 200 Interpol-Mitgliedsländern teilnehmen, wird Sir Keir betonen, dass „die Welt sich der Schwere dieser Herausforderung bewusst werden muss“. Auf der Grundlage seiner Erfahrung als Leiter der Staatsanwaltschaft plant er, verschiedene Behörden zu vereinen, um sowohl den internationalen Terrorismus als auch den Drogenschmuggel zu bekämpfen. Er erklärte:

„Ich wurde gewählt, um für die Sicherheit des britischen Volkes zu sorgen, und starke Grenzen sind ein Teil davon – aber Sicherheit endet nicht an unseren Grenzen. Es ist nicht fortschrittlich, wegzuschauen, wenn Männer, Frauen und Kinder im Kanal sterben.“

Strategische Erweiterungen und Kooperationen

Der Premierminister möchte bei der Grenzsicherung einen Anti-Terror-Ansatz anwenden, um die Zersplitterung zwischen Polizei, Grenzschutz und Geheimdiensten zu beseitigen. Der von Martin Hewitt geleitete BSC wird durch ein neues Gesetz für Grenzsicherung, Asyl und Einwanderung gestärkt, das eine bessere Erkennung und Bekämpfung organisierter Einwanderungskriminalität ermöglichen soll. Zusätzlich zu der Erhöhung um 75 Millionen Pfund wird Sir Keir eine Erhöhung der Unterstützung der britischen Regierung für die weltweiten Operationen von Interpol ankündigen. Dieses Jahr sollen weitere 6 Millionen Pfund zur Bekämpfung schwerer organisierter Kriminalität im Zusammenhang mit Drogenhandel bereitgestellt werden. Darüber hinaus plant das Innenministerium, 24 Millionen Pfund in die Bekämpfung der Bedrohungen durch internationale organisierte Kriminalität zu investieren, die Großbritannien betreffen, darunter Drogen- und Schusswaffenhandel.

Eine wachsende Bedrohung

Allein im Jahr 2023 gab es 5.448 Todesfälle im Zusammenhang mit Drogenvergiftungen – ein alarmierender Anstieg von 11 % gegenüber dem Vorjahr. Laut NCA-Generaldirektor Graeme Biggar laufen derzeit 70 Ermittlungen, die sich auf Banden oder Einzelpersonen konzentrieren, die an diesen Verbrechen beteiligt sind. Er bemerkte:

„Schwere und organisierte Kriminalität fügt mehr Menschen häufiger Schaden zu als jede andere Bedrohung der nationalen Sicherheit.“ Da Kriminelle weiterhin grenzüberschreitend agieren, ohne Rücksicht auf Entfernungen oder Sprachbarrieren, ist die Zusammenarbeit mit Interpol wichtiger denn je.

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