Stuart Hoggs Geständnis wegen häuslicher Gewalt erschüttert die Rugby-Gemeinschaft

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  • 04 November 2024
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Stuart Hogg bekennt sich der Anklage wegen häuslicher Gewalt schuldig

Der ehemalige Kapitän der schottischen Rugby-Nationalmannschaft Stuart Hogg hat sich schuldig bekannt, seine entfremdete Frau Gillian wegen häuslicher Gewalt angeklagt zu haben. Dieses Geständnis machte er während seines Auftritts vor dem Selkirk Sheriff Court.

Einzelheiten der Straftat

Hogg gab zu, Gillian angeschrien, beschimpft und beleidigend behandelt zu haben. Dem Gericht wurde mitgeteilt, dass er auch wiederholt ihre Bewegungen verfolgt und ihr Nachrichten geschickt habe, die als beunruhigend und beunruhigend beschrieben wurden. Besonders bemerkenswert ist, dass der ehemalige Spieler, der für Schottland 100 Länderspiele bestritten hat, einmal innerhalb weniger Stunden über 200 Nachrichten verschickte. Der Vorwurf spiegelt ein Verhaltensmuster wider, das fünf Jahre lang anhielt und im August dieses Jahres seinen Höhepunkt erreichte.

„Die Verhaltensweise löste bei ihr Angst oder Beunruhigung aus“, berichtete das Gericht. Zu den vorgelegten Beweisen gehörten Fälle, in denen Hogg während seiner Amtszeit bei den Exeter Chiefs seine Frau regelmäßig anschrie und beschimpfte, als sie mit ihr in Hawick und Exeter lebten.

Auswirkungen auf das Opfer

Der Missbrauch eskalierte bis zu einem Punkt, an dem Gillian eine Panikattacke erlitt, woraufhin sie Hilfe bei häuslichen Missbrauchsdiensten suchte. Nach ihrer Trennung im Jahr 2023 überwachte Hogg weiterhin ihre Bewegungen mit der App Find My Phone und schickte ihr Hunderte von Textnachrichten in schneller Folge. Sheriff Peter Paterson hat die Urteilsverkündung auf den 5. Dezember verschoben, um Zeit für Hintergrundberichte und eine umfassende Milderung der Strafe durch Hoggs Anwaltsteam zu haben. Bis zu diesem Datum wurde Hogg auf Kaution freigelassen, während er auf die Beurteilung seiner Freiheitsbeschränkung wartet.

Karriereübersicht

Hogg spielt derzeit für Montpellier in Frankreich, nachdem er sich vor der letztjährigen Weltmeisterschaft vom Rugby Union zurückgezogen hat. Zu den Höhepunkten seiner Karriere zählen hundert Einsätze in der A-Nationalmannschaft und die Teilnahme an drei Touren der British und Irish Lions. Dieser Fall wirft Licht auf die ernsten Probleme häuslicher Gewalt und unterstreicht die Notwendigkeit von Aufklärung und Unterstützung für die Opfer.

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