Quincy Jones‘ Einfluss auf die Musik, der alles für immer veränderte

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  • 04 November 2024
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Das Genie von Quincy Jones: Ein musikalisches Erbe

Musik ist mir heilig“, sagte Quincy Jones einmal. „Melodie ist Gottes Stimme.“ Sein tiefgreifender Einfluss auf die Musikwelt ist unbestreitbar.

Eine jahrzehntelange Karriere

Quincy Jones, der im Alter von 91 Jahren verstarb, prägte den Sound von Jazz und Pop über mehr als 60 Jahre maßgeblich. Als Produzent arbeitete er eng mit Legenden wie Frank Sinatra und Michael Jackson zusammen und revolutionierte die Musik durch genreübergreifende Zusammenarbeit und innovative Produktionstechniken.

Ikonische Zusammenarbeit mit Michael Jackson

Jones lernte Jackson zum ersten Mal am Set des Films The Wiz von 1978 kennen. Diese Partnerschaft führte zur Produktion von Off The Wall, einem Disco-Album, das Jackson als Solo-Superstar etablierte. Ihre Zusammenarbeit wurde mit der Veröffentlichung von Thriller im Jahr 1982 fortgesetzt, das die Musikindustrie revolutionierte, indem es sieben Top-10-Singles hervorbrachte und Rassenschranken durchbrach. Ein entscheidender Moment kam mit „Billie Jean“. Jones war zunächst skeptisch gegenüber dem langen instrumentalen Intro und erzählte:

„Ich sagte: ‚Michael, wir müssen dieses Intro weglassen.‘ Er sagte: ‚Aber das ist das Gelee! Das ist es, was mir Lust zum Tanzen macht.‘“ Letztendlich behielt er das Intro bei, was zu einem der bekanntesten Opener der Popmusik führte.

Dauerhafte Partnerschaften und Innovationen

Ebenso bedeutsam war Jones’ Beziehung zu Frank Sinatra. Ihre Zusammenarbeit begann 1964 mit It Might As Well Be Swing, wo er Sinatras Klassiker für einen Auftritt in Las Vegas neu arrangierte. Sinatra beschrieb diese Erfahrung später als „wahrscheinlich das aufregendste Engagement, das ich je in meinem Leben hatte.“ In den frühen 1960er Jahren entdeckte Jones die jugendliche Sängerin Lesley Gore durch ihre Demos. Er produzierte ihren Durchbruchshit „It’s My Party“, der schnell die Charts in den USA und Großbritannien anführte. Sein innovativer Ansatz veränderte auch Songs wie „Summer In The City“ und „Mad About The Boy“ und zeigte seine einzigartige Fähigkeit, Musikklassiker neu zu interpretieren.

Ein philanthropischer Geist

1985 dirigierte Jones die Aufnahme von „We Are The World“, einer Wohltätigkeitssingle zur Bekämpfung der Hungersnot in Äthiopien. Der Song war mit zahlreichen Stars besetzt und brachte über 63 Millionen Dollar ein, eine Leistung, die ihm sehr am Herzen lag:

„Nie zuvor oder danach habe ich die Freude erlebt, die ich an jenem Abend empfand, als ich mit diesem reichen, komplexen menschlichen Geflecht aus Liebe, Talent und Anmut arbeitete.“ Quincy Jones‘ Erbe lebt durch seine bahnbrechenden Beiträge zur Musik weiter. Seine Kunst inspiriert weiterhin Musiker auf der ganzen Welt und sorgt dafür, dass seine Stimme ein wichtiger Teil unserer Kulturlandschaft bleibt.

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