George Fords Kampf gegen Neuseeland
Am Samstag stand George Ford während des Spiels Englands gegen Neuseeland vor Herausforderungen. Trotz seiner beeindruckenden Leistung in früheren Spielen, darunter drei erfolgreiche Dropgoals gegen Argentinien bei der Weltmeisterschaft im letzten Jahr, hatte er Schwierigkeiten, seinen Rhythmus zu finden.
Spielübersicht
England verlor knapp gegen Neuseeland mit einem Ergebnis von 24-22, und obwohl Fords Fehlschüsse entscheidend waren, betonte sein Mit-Verbinder Marcus Smith, dass es nicht allein Fords Schuld war. Smith, der 17 Punkte beisteuerte und bei Englands einzigem Versuch assistierte, bemerkte:
„So sieht das Leben eines Kickers manchmal aus; das haben wir alle schon erlebt. Es gehört zum Job dazu.“
Als Smith das Feld verließ, lag England mit acht Punkten Vorsprung vorn. Ein entscheidender Versuch von Flügelspieler Mark Tele’a und fünf Punkte von Ersatzspieler Damian McKenzie wendeten jedoch das Blatt zugunsten der All Blacks.
Verpasste Gelegenheiten
Ford hatte mehrere Chancen, das Spiel für England zurückzuerobern, konnte aber wichtige Schüsse nicht verwandeln. Nach McKenzies Erhöhung nach Tele’as Versuch gab ein schlecht getimtes Tackling von Anton Lienert-Brown England eine weitere Chance. Leider traf Fords Elfmeter den Pfosten und sein Versuch, in letzter Minute ein Dropgoal zu erzielen, ging daneben.
Smith dachte über den Druck nach, dem die Kicker in solchen kritischen Momenten ausgesetzt sind:
„Das ist ein extrem harter Tritt … manchmal geht er nicht ins Schwarze. Wir sind alle nur Menschen und manche Leute verfehlen ihr Ziel.“
Blick in die Zukunft
Dieses Spiel war ein bedeutender Moment für Smith, da er zum ersten Mal seit 2022 in vier aufeinanderfolgenden Tests als Verbinder antrat. Angesichts der Verletzungen von Ford und des ehemaligen Kapitäns Owen Farrell bleibt Smith trotz der jüngsten knappen Niederlagen gegen Neuseeland optimistisch für zukünftige Leistungen.
Er ließ sich vom berühmten Verbinder Dan Carter inspirieren, der in seinen späteren Jahren glänzte:
„Behalten Sie den Glauben … diese Erfahrungen werden uns als Gruppe stärker machen.“
Smith ist davon überzeugt, dass diese herausfordernden Momente dem Team bei der Vorbereitung auf kommende Wettkämpfe letztlich zugute kommen werden.