Königin Camilla enthüllt schockierende Wahrheiten über häusliche Gewalt

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  • 03 November 2024
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Königin Camillas Kampf gegen häusliche Gewalt

In einer demnächst erscheinenden TV-Dokumentation berichtet Königin Camilla über die erschütternde Realität, mit der Frauen in gewalttätigen Beziehungen konfrontiert sind. Sie beschreibt die ständige Angst, die die Opfer erleben:

„Sie können sich vorstellen, wie furchtbar es für eine Frau ist, mit einem sehr gewalttätigen Partner festzusitzen und diese Angst jeden Tag zu spüren.“

Bewusstsein schaffen

Seit vielen Jahren setzt sich die Königin für die Aufklärung über häusliche und sexuelle Gewalt ein. In diesem ITV-Film spricht sie offen mit Überlebenden und betont, dass mehr offene Diskussionen über diese Themen nötig seien. „Wenn man an der Oberfläche kratzt, bekommt man einen furchtbaren Schock. Es ist so ein abscheuliches Verbrechen“, bemerkt sie und bekräftigt, dass häusliche Gewalt kein Tabuthema sein sollte.

Zwangskontrolle verstehen

Königin Camilla hebt einen oft übersehenen Aspekt häuslicher Gewalt hervor: Zwangskontrolle. Sie erklärt:

„Zwangskontrolle ist der wohl schlimmste Teil häuslicher Gewalt. Man lernt jemanden kennen, findet ihn wundervoll … und dann fängt er nach und nach an, einen zu untergraben.“ Diese Manipulation kann sich darin äußern, dass man Freunden und Familie den Rücken kehrt, die Finanzen kontrolliert und sogar persönliche Entscheidungen diktiert. Opfer haben möglicherweise das Gefühl, dass solche Handlungen aus Liebe motiviert sind. Eine Überlebende erzählt, wie sie sich in „unsichtbaren Ketten“ gefangen fühlt, besonders wenn Kinder involviert sind. Der Dokumentarfilm enthält auch Berichte über Gewalt und Drohungen und zeigt, wie dringend ein sicherer Ort für Menschen benötigt wird, die aus missbräuchlichen Situationen fliehen.

Perspektivenwechsel

In der Dokumentation diskutiert die ehemalige Premierministerin Theresa May das sich entwickelnde Verständnis von häuslicher Gewalt:

„Häusliche Gewalt geschah hinter verschlossenen Türen … Die Polizei benutzte immer diesen Ausdruck: ‚Oh, es ist eine häusliche Gewalt‘, und es hatte nichts mit ihnen zu tun.“ Cherie Blair schließt sich dieser Meinung an und erklärt: „Häusliche Gewalt muss nicht immer körperlicher Natur sein. Es geht eigentlich nur um Macht und Kontrolle.“ Die im Film präsentierten Statistiken sind erschreckend: In England und Wales erlebten im vergangenen Jahr mehr als zwei Millionen Menschen irgendeine Form von häuslicher Gewalt. Alarmierend ist, dass im Durchschnitt alle fünf Tage eine Frau von ihrem aktuellen oder ehemaligen Partner getötet wurde. In der Dokumentation trifft Königin Camilla Diana Parkes, deren Tochter von ihrem entfremdeten Ehemann ermordet wurde. Die Königin drückt ihre große Bewunderung für Parkes' Stärke angesichts einer solchen Tragödie aus. Ihre Majestät setzt sich weiterhin für ein Ende der häuslichen Gewalt im gesamten Commonwealth ein und betont, dass sowohl Männer als auch Frauen dieses Anliegen unterstützen müssen. Wie sie treffend feststellte: „Es geht darum, häuslicher und sexueller Gewalt im gesamten Commonwealth jetzt und für immer ein Ende zu setzen.“ Die Dokumentation wird am 11. November um 21:00 Uhr auf ITV1 ausgestrahlt.

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