Kemi Badenochs mutiger wirtschaftlicher Wandel verspricht Wachstum

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  • 03 November 2024
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Kemi Badenochs wirtschaftliche Vision

Eine Wende in der Wirtschaftspolitik

Die konservative Vorsitzende Kemi Badenoch hat klar gemacht, dass ihr Ansatz in der Wirtschaft „das genaue Gegenteil“ der Politik von Finanzministerin Rachel Reeves sein wird. In ihrem ersten Interview mit Laura Kuenssberg von der BBC umriss Badenoch ihre wichtigsten politischen Prioritäten, darunter die Verpflichtung, die Mehrwertsteuererhöhung für Privatschulen rückgängig zu machen, die sie als „Steuer auf Ambitionen“ bezeichnete.

Badenoch räumte ein, dass die Konservativen im Vorfeld ihrer historischen Wahlniederlage “viele Dinge falsch gemacht” hätten. Sie verzichtete jedoch darauf, eine Nachbetrachtung ihrer Vorgänger vorzunehmen und bezeichnete den Partygate-Skandal als “übertrieben”.

Führung und Einheit

Während Badenoch sich darauf vorbereitet, in den kommenden Tagen ihr Schattenkabinett zu ernennen, betonte sie ihren Wunsch nach einer meritokratisch ausgewählten Frontbank, die die Einheit der Partei demonstriert. Als sie gefragt wurde, ob sie die Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge der Arbeitgeber rückgängig machen wolle, verwies sie auf ihren begrenzten Einfluss und erklärte:

„Wir werden uns der Verabschiedung von Gesetzen nicht widersetzen können.“

Sie betonte, dass Steuererhöhungen das Wirtschaftswachstum nicht ankurbeln würden und die Bürger ärmer machen würden.

Perspektiven für Wachstum und Repräsentation

Badenoch ist fest davon überzeugt, dass Unternehmen Wachstum schaffen, und widerspricht damit Reeves‘ Ansatz. Sie äußerte sich besorgt darüber, wie Reeves ihre Rolle als erste weibliche Finanzministerin Großbritanniens betonte:

„Ich glaube, das Beste wird sein, wenn wir an einen Punkt gelangen, an dem die Farbe Ihrer Haut nicht bemerkenswerter ist als die Farbe Ihrer Augen.“

In seiner Kritik am ehemaligen Premierminister Rishi Sunak erklärte Badenoch, dieser habe das Vertrauen der Wähler verspielt, weil er seine Versprechen hinsichtlich der Einwanderungs- und Steuerpolitik nicht eingehalten habe.

Als sie über ihren Rücktritt aus Boris Johnsons Kabinett im Zusammenhang mit der Chris Pincher-Affäre nachdachte, bemerkte sie, dass dies dazu geführt habe, dass sich die Wähler von ihren Vertretern abgekoppelt fühlten. In Bezug auf Partygate behauptete sie:

„Viele der Dinge, die im Zusammenhang mit Partygate passiert sind, waren nicht der Grund für meinen Rücktritt – ich dachte, es wäre übertrieben.“

Badenoch betonte zudem ihre Absicht, voranzukommen, ohne sich mit Fehlern der Vergangenheit zu befassen und sich stattdessen auf die Wiederherstellung des Vertrauens innerhalb der Partei zu konzentrieren.

Bei der Diskussion über Wählerstimmen zu Reform UK argumentierte sie, dass dies einen Mangel an Klarheit in den konservativen Werten widerspiegelt. Sie glaubt, dass die Wähler Reform als bloße Ablenkung von der konservativen Regierungsführung erkennen werden, wenn sie ihre Prinzipien effektiv kommunizieren können.

Mit diesen Initiativen und Perspektiven möchte Kemi Badenoch das Vertrauen in die Konservative Partei wiederherstellen und sich gleichzeitig für eine Wirtschaftspolitik einsetzen, die Wachstum und Einheit in den Vordergrund stellt.

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