Bei einem tragischen Zwischenfall in Nordserbien sind mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen, als ein Betondach eines Bahnhofs einstürzte, wie Präsident Aleksandar Vučić mitteilte. Unter den Toten ist auch ein Mädchen, das auf sechs bis sieben Jahre alt geschätzt wird. Der Vorfall ereignete sich gegen Mittag Ortszeit, als Menschen unter dem Überdach des Bahnhofs von Novi Sad, der zweitgrößten Stadt des Landes, saßen.
Derzeit befinden sich noch drei Personen im Krankenhaus, darunter zwei Frauen, die mehrere Stunden nach dem Unfall aus den Trümmern geborgen wurden. In seiner Ansprache an die Nation äußerte Präsident Vučić die Hoffnung, dass die Zahl der Todesopfer nicht über 14 steigen werde, und wies darauf hin, dass fünf der Getöteten noch nicht identifiziert seien. Er versicherte der Öffentlichkeit, dass die Verantwortlichen für diese Tragödie mit Konsequenzen rechnen müssten.
An den Rettungsbemühungen sind etwa 80 Kräfte aus ganz Serbien beteiligt, die mit schwerem Gerät weiter nach Überlebenden suchen. Der Bahnhof selbst wurde 2021 renoviert und soll in diesem Jahr eine weitere Runde von Verbesserungen erfahren. Die offizielle Wiedereröffnung ist für den 5. Juli geplant. Berichten zufolge war das eingestürzte Betondach nicht Teil dieser Renovierungsarbeiten; es wurde ursprünglich 1964 von der Eisenbahninfrastruktur Serbiens errichtet.
Ministerpräsident Miloš Vučević bezeichnete den Freitag als einen der schwierigsten Tage in der Nachkriegsgeschichte Novi Sads und nannte ihn eine tiefe Tragödie sowohl für die Stadt als auch für das ganze Land. Er sprach den Familien der Opfer sein Beileid aus und dankte den Ersthelfern, die während dieser Krise schnell reagierten. Als Reaktion auf das verheerende Ereignis hat die Regierung den Samstag zum offiziellen Trauertag erklärt.
Während die Rettungsarbeiten andauern, haben mehrere Menschen auf tragische Weise ihr Leben verloren, während viele Rettungskräfte weiterhin in den Trümmern nach Überlebenden suchen. Außerdem gibt es im Zusammenhang mit der regionalen Verkehrsentwicklung Pläne, Abschnitte zwischen East Kilbride und Glasgow im Rahmen eines Elektrifizierungsprojekts zu schließen. Die Gemeinderäte haben die notwendigen Finanzierungsvereinbarungen zur Förderung dieser Initiative genehmigt.