Finanzministerin Rachel Reeves hat den ersten Haushalt der Labour-Partei seit ihrer Wiedererlangung der Macht bei den Parlamentswahlen im Juli vorgelegt, ein bedeutender Moment für die Partei. Sie kündigte Steuererhöhungen in Höhe von 40 Milliarden Pfund an und betonte, diese Maßnahmen seien für die Wiederbelebung der öffentlichen Dienste und die Gewährleistung der Stabilität der öffentlichen Finanzen unerlässlich.
Zu den wichtigsten Bestandteilen ihrer Ankündigung gehörte eine Überarbeitung der Steuervorschriften für Nichtansässige, die es zuvor bestimmten Einwohnern des Vereinigten Königreichs ermöglichten, ihre Steuerpflicht für im Ausland erzieltes Einkommen zu minimieren. Diese Änderung soll ein gerechteres Steuersystem schaffen und sicherstellen, dass alle Bürger einen gerechten Beitrag zum Staatshaushalt leisten.
Darüber hinaus stellte Reeves Mittel für Sicherheitsverbesserungen auf Kohlehalden und für Initiativen zur Förderung von Projekten für grünen Wasserstoff in Wales bereit. Diese Investition spiegelt sein Engagement sowohl für ökologische Nachhaltigkeit als auch für lokale Sicherheitsbedenken wider.
Der offizielle Prognostiker der Regierung hat seine Prognosen für das britische Wirtschaftswachstum angepasst und prognostiziert nun einen Aufschwung in den Jahren 2024 und 2025. Die Prognosen für die Folgejahre wurden jedoch nach unten korrigiert, was auf potenzielle bevorstehende Herausforderungen hindeutet.
Insgesamt stellt dieser Haushalt einen entscheidenden Schritt für Labour dar, da er sowohl unmittelbare finanzielle Bedürfnisse als auch langfristige wirtschaftliche Stabilität angehen soll. Die Kombination aus Steuerreformen und gezielten Investitionen soll eine widerstandsfähigere Wirtschaft fördern und gleichzeitig auf dringende soziale Probleme reagieren.