JP Morgan Chase wehrt sich gegen Betrug bei Geldabhebungen an Geldautomaten

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  • 29 October 2024
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JP Morgan Chase, eine große amerikanische Bank, geht rechtlich gegen Kunden vor, die angeblich einen technischen Fehler ausgenutzt haben, um unrechtmäßig große Geldsummen an ihren Geldautomaten abzuheben. Dieser Vorfall wurde auf TikTok als „Infinite Money Glitch“ bezeichnet, bei dem Benutzer entdeckten, dass sie hohe Schecks an sich selbst ausstellen, diese einlösen und dann Geld abheben konnten, bevor die Schecks eingelöst wurden.

Die Klagen wurden gegen zwei Privatpersonen und zwei Unternehmen vor Gerichten in Houston, Miami und Los Angeles eingereicht. Die Bank fordert die Rückzahlung der abgehobenen Beträge samt Zinsen, angefallenen Überziehungsgebühren und anderen Rechtskosten im Zusammenhang mit diesen Fällen. In seinen Gerichtsdokumenten betonte JP Morgan Chase sein Engagement für die Betrugsbekämpfung und die Gewährleistung der Sicherheit sowohl des Instituts als auch seiner Kunden. Die Bank erklärte, es sei unerlässlich, diejenigen zur Rechenschaft zu ziehen, die betrügerische Aktivitäten gegen sie und ihre Kunden durchführen.

In einem konkreten Fall ging es um eine Transaktion am 29. August, bei der eine nicht identifizierte Person einen gefälschten Scheck über 335.000 Dollar auf ihr Chase-Konto einzahlte. Nach dieser Einzahlung begann die Person, Geld abzuheben. Letztendlich wurde der gefälschte Scheck abgelehnt, sodass der Kontoinhaber für über 290.000 Dollar haftbar gemacht werden musste, die er der Bank schuldete.

Laut den Rechtsvertretern von JP Morgan Chase beläuft sich der Gesamtbetrag dieser vier Klagen auf über 660.000 US-Dollar. Normalerweise gestatten US-Banken ihren Kunden nur den Zugriff auf einen begrenzten Prozentsatz des Scheckwerts vor der Einlösung; diese Gesetzeslücke ermöglichte jedoch erhebliche Abhebungen.

Berichte aus dem letzten Monat deuteten darauf hin, dass JP Morgan Chase diese Lücke geschlossen hat, kurz nachdem zahlreiche Videos, die den Fehler zeigten, in den sozialen Medien Anklang fanden. Die Bank untersucht außerdem Tausende von möglichen Fällen von Scheckbetrug, die mit dieser Situation in Verbindung stehen.

In ähnlichen Nachrichten wurde berichtet, dass Betrüger, die sich als Strafverfolgungs- oder Steuerbeamte ausgaben, ihre Opfer um Millionen betrogen haben. Darüber hinaus gab JP Morgan Chase die Ernennung der ersten weiblichen Finanzchefin in seiner 159-jährigen Geschichte bekannt. Obwohl Stellenbetrug in verschiedenen Regionen wie Indien weit verbreitet ist, war das Auftauchen betrügerischer Bankfilialen für viele Beobachter dennoch ein Schock.

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