Gewalt im Krankenhaus: In Neapel wächst die Angst

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  • 21 November 2024
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In den Krankenhäusern von Neapel nimmt die Gewalt zu

Gestern Abend kam es im evangelischen Krankenhaus Betania in Neapel zu einer Gewaltepisode, bei der ein Mann, der sich aufgrund von Alkohol und Drogen in einem veränderten Zustand befand, eine Krankenschwester und einen Wachmann angriff. Diese Veranstaltung unterstreicht die wachsende Sorge um die Sicherheit von Gesundheitspersonal und Patienten in einem Kontext, der bereits von Gewalttaten geprägt ist.

Ein Angreifer in der Notaufnahme

Nach Angaben des Generaldirektors des Krankenhauses, Vincenzo Bottino, ereignete sich der Vorfall, während der Angreifer auf seine Untersuchung wartete. Der Mann schlug heftig auf eine Krankenschwester ein, was zu Traumata und schweren Verletzungen führte. Anschließend griff er auch einen Wachmann an, der eingriff, um dem Gesundheitspersonal zu helfen. Beide Verletzte wurden behandelt und erhielten eine Prognose von zwanzig Tagen.

Bottino erklärte, dass wir jetzt in einem Kriegszustand leben und Angriffe auf medizinisches Personal immer häufiger werden. Seit Januar 2024 wurden im Krankenhaus über fünfzehn ähnliche Vorfälle registriert.

Die Reaktion und Anfragen des Krankenhauses an die Regierung

Als Reaktion auf diese zunehmende Gewalt kündigte Bottino an, dass das Krankenhaus in Sicherheitsmaßnahmen wie gepanzerte Türen für die Notaufnahme investieren werde. Er betonte jedoch, dass diese Maßnahmen ohne eine angemessene Sicherheitspolitik nicht ausreichen würden. Aus der Gesundheitseinrichtung geht hervor, dass mehrere Betreiber Verlegungen in Abteilungen beantragt haben, die weniger Risiken ausgesetzt sind. Bottino beantragte außerdem ein dringendes Treffen mit dem Präfekten von Neapel, Michele Di Bari, um die Zuweisung eines öffentlichen Sicherheitsteams zur Notaufnahme zu besprechen.

Eine alarmierende Situation

Die Zunahme von Übergriffen in Notaufnahmen stellt ein ernstes Problem dar, das sofortige Aufmerksamkeit erfordert. Die Gesundheit und Sicherheit von Gesundheitspersonal und Patienten müssen Vorrang haben. Ohne nennenswerte Interventionen der zuständigen Behörden wird es wahrscheinlich weiterhin zu ähnlichen Vorfällen kommen, was das Vertrauen in die Fähigkeit der Krankenhäuser, ein sicheres Umfeld für alle zu gewährleisten, gefährdet. Während das Bethany Hospital Schritte zur Verbesserung der Sicherheit unternimmt, bleibt abzuwarten, wie die Einrichtungen auf diese wachsende Krise im Gesundheitssystem der Stadt reagieren werden.

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