Luftangriffe auf Damaskus: 15 Tote und zunehmende Spannungen
Bei einem israelischen Luftangriff wurden in und um Damaskus 15 Menschen getötet, berichtete das syrische Verteidigungsministerium. Diese Eskalation der Gewalt hat einen zentralen Bereich der Hauptstadt getroffen, der bereits von jüngsten Bombenanschlägen geprägt war.
Details zum Angriff
Die syrische Nachrichtenagentur SANA bestätigte die Razzia im eleganten Viertel Mazzé, das für den Sitz des UN-Hauptquartiers und mehrerer Botschaften bekannt ist. Lokale Behörden bezeichneten den Angriff als gezielt und Bilder zeigten Straßen, die in grauen Rauch gehüllt waren. Nach Angaben der Nichtregierungsorganisation Osdh wurden beim ersten Angriff mindestens vier Opfer registriert.
„Ein israelischer Angriff zielte auf das Mazzé-Gebiet in Damaskus“, berichtet Sana und unterstreicht den strategischen Charakter des Gebiets.
In jüngster Zeit kam es in der Nachbarschaft bereits zu Bombenanschlägen, die Israel zugeschrieben werden, was auf eine besorgniserregende Tendenz zu Angriffen in diesem sensiblen Gebiet hindeutet.
Regionale Spannungen und politische Reaktionen
Die Situation wird durch die jüngsten Aussagen von Ron Dermer, dem israelischen Minister für strategische Angelegenheiten, der Donald Trump und Jared Kushner in Mar-a-Lago traf, noch komplizierter. Während dieses Treffens betonte Dermer die Absicht Israels, eine Waffenstillstandsvereinbarung im Libanon zu beschleunigen.
Israelische Beamte haben angedeutet, dass ein solches Abkommen dem gewählten Präsidenten Trump einen politischen Sieg sichern könnte, berichtete die Washington Post. Ein Beamter sagte: „Es besteht eine Vereinbarung, dass Israel Trump etwas geben würde … dass es im Januar ein Abkommen über den Libanon geben wird.“
Im Rahmen dieser Dynamik führten die israelischen Streitkräfte mindestens sechs Luftangriffswellen auf die südlichen Vororte Beiruts durch. Diese Angriffe zielen offenbar auf Einrichtungen ab, die mit der Hisbollah-Gruppe in Verbindung stehen.
„Sie befinden sich in der Nähe von Einrichtungen und Einrichtungen der Hisbollah; Operationen sind in naher Zukunft geplant“, warnte ein Sprecher der israelischen Armee und forderte die Bewohner der betroffenen Gebiete auf, sofort zu evakuieren.
Zukunftsaussichten
Da die Spannungen sowohl in Syrien als auch im Libanon zunehmen, bleibt die Lage instabil. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen in der Region mit wachsender Sorge und befürchtet, dass sie zu größeren Konflikten führen könnten. Diplomatie wird von entscheidender Bedeutung sein, um eine weitere Eskalation zu verhindern und dauerhafte Stabilität zu fördern.