Papst Franziskus trifft die von der Hamas befreiten Geiseln
Heute begrüßte Papst Franziskus in Rom eine Delegation von Geiseln, die am 7. Oktober 2023 von der Hamas entführt worden waren. Dieses emotionale Treffen unterstrich das Engagement des Papstes für die Opfer dieses tragischen Tages sowie seine Unterstützung für ihre Freilassung. Die Nachricht wurde von der israelischen Botschaft beim Heiligen Stuhl in einem Beitrag am veröffentlicht
Die Geiseln und ihre Geschichten
Die Delegation, bestehend aus Personen, die nach 50 Tagen Haft entlassen wurden, plante Treffen mit Vertretern von Institutionen und der italienischen jüdischen Gemeinde. Während einer Pressekonferenz am Nachmittag tauschten die Mitglieder der Delegation ihre Erfahrungen aus.
Unter den Teilnehmern ist Adi Shoham, eine 39-jährige klinische Psychologin, die zusammen mit ihren Kindern Naveh (9 Jahre) und Yahel (4 Jahre) sowie ihrer Mutter Shoshan (68 Jahre) und ihrer Tante Sharon entführt wurde (52 Jahre alt) und ihr Cousin Noam (12 Jahre alt). Obwohl sie freigelassen wurden, befindet sich Adis Ehemann Tal Shoham immer noch in Gefangenschaft und ihr Vater wurde bei dem Angriff am 7. Oktober getötet.
Yelena Troufanov, eine Chemikerin mit doppelter israelischer und russischer Staatsbürgerschaft, erzählte von ihren Erfahrungen zusammen mit ihrer Mutter Irena (73 Jahre alt) und ihrem Sohn Sasha (29 Jahre alt), der immer noch inhaftiert ist.
Darüber hinaus wurde Yocheved Lifshitz (86 Jahre alt) freigelassen, nachdem sie zusammen mit ihrem Ehemann Oded (83 Jahre alt) entführt worden war. Beide waren Friedensaktivisten, die an medizinischen Transporten palästinensischer Patienten beteiligt waren.
Schließlich wurden Sahar Kalderon (17 Jahre) und sein Bruder Erez (12 Jahre) nach einer Entführung im Kibbuz Nir Oz freigelassen; Ihr Vater Ofer ist immer noch der Inhaber.
Eine ungewisse Zukunft
Das Treffen mit Papst Franziskus ist ein Moment der Hoffnung für die Familien der noch inhaftierten Geiseln. Die von Mitgliedern der Delegation erzählten Geschichten verdeutlichen die dringende Notwendigkeit des Friedens in der Region.
Während die internationale Gemeinschaft die Lage im Nahen Osten weiterhin beobachtet, liegt der Schwerpunkt weiterhin auf der Freilassung der verbleibenden Geiseln und dem Aufbau eines Dialogs, der künftige Konflikte verhindern kann. Die Hoffnung ist, dass Momente wie dieser zu einer nachhaltigen Veränderung für alle von der Krise Betroffenen beitragen können.