Neue Gutscheine für Familien und Rentenreformen in Vorbereitung

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  • 14 November 2024
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Neue Gutscheine für Familien und Sozialversicherungsreformen folgen in Kürze

Ab 2025 können Familien mit einem ISEE-Einkommen von bis zu 40.000 Euro von einem jährlichen Gutschein von bis zu 1.500 Euro für jeden an einer Privatschule eingeschriebenen Schüler profitieren. Diese Maßnahme, die das Ergebnis eines Änderungsvorschlags des Fratelli d’Italia-Abgeordneten Lorenzo Malagola ist, sieht eine Gesamtfinanzierung von 65 Millionen Euro pro Jahr vor. Die Umsetzung des Vorschlags erfordert jedoch einen gesonderten Erlass des Bildungsministeriums.

Reformen für Pensionskassen

Parallel dazu fördern die Liga und die Brüder Italiens den Ausbau der Pensionsfonds durch zwei Haushaltsänderungen. Diese Vorschläge würden es Arbeitnehmern ermöglichen, Abfindungen (TFR) von Arbeitgebern an Pensionsfonds zu übertragen und dabei der Regelung der stillen Zustimmung zu folgen. Der von Tiziana Nisini vorgelegte Änderungsantrag legt ein Zeitfenster vom 1. April bis zum 30. September 2025 fest, während der Vorschlag von Walter Rizzetto am 1. Januar desselben Jahres beginnen wird. Macht der Arbeitnehmer innerhalb von sechs Monaten keine Auskunft, wird die Abfindung automatisch an die Pensionskasse überwiesen.

Erhöhung der Mindestrenten

Ein weiterer Änderungsantrag, der von den Forza Italia-Abgeordneten Pella, Cannizzaro, Barelli und Nevi vorgelegt wurde, fordert eine Erhöhung der Mindestrenten im Jahr 2025 um 2,7 %, verglichen mit den ursprünglich erwarteten 2,2 %. Die erforderlichen Mittel in Höhe von 100 Millionen Euro werden aus dem Fonds für nicht aufschiebbare Bedürfnisse zurückgefordert. Der Generalsekretär der Uil-Rentner, Carmelo Barbagallo, unterstrich die Bedeutung der Änderung: „Bei einer Inflation von 1 % wird diese Erhöhung die monatliche Rente von 614 Euro auf 621 Euro bringen, was den Rentnern mehr ermöglicht größere Ausgabenmargen“.

Herausforderungen und Zukunftsaussichten

Der nationale Sekretär von Fiom CGIL, Samuele Lodi, kritisierte die nur teilweise Wiederherstellung der durch das Stabilitätsgesetz bereitgestellten Mittel und betonte, dass es sich im Vergleich zur Kürzung um 4,6 Milliarden Euro um eine vernachlässigbare Summe handele. Darüber hinaus kündigte Minister Adolfo Urso an, dass keine Ökoboni erneut vorgeschlagen werden: „Wir werden in stabile und dauerhafte Anreize im Automobilsektor investieren“, sagte er. Die nächste Diskussion bei Mimit wird am 16. Dezember stattfinden, während Sozialversicherungs- und Bildungsreformen weiterhin im Mittelpunkt der politischen Debatte stehen. Diese Maßnahmen stellen nicht nur eine Unterstützung für Familien und ältere Menschen dar, sondern sind auch eine Reaktion auf die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen. Ihre Umsetzung wird in den kommenden Jahren erhebliche Auswirkungen auf das Sozialsystem und die italienische Wirtschaft haben.

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