Notwetter Spanien: Überschwemmungen und extreme Risiken heute

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  • 13 November 2024
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Wetternotstand in Spanien: Sintflutartiger Regen und Überschwemmungen

Spanien steht vor einer neuen Unwetterwelle, wobei sintflutartige Regenfälle in mehreren Provinzen bereits zu schweren Überschwemmungen geführt haben. Besonders kritisch ist die Lage in der Provinz Malaga und im Süden von Tarragona, wo die Behörden aufgrund der sich verschlechternden Wetterbedingungen zahlreiche Gebiete evakuieren mussten.

Kritische Situation in Malaga

Da die Alarmstufe Rot wegen starkem Regen aktiviert war, war das Zentrum von Malaga stark betroffen.

Die heftigen Regenfälle überschwemmten Einkaufszentren, Wohnhäuser und sogar das Klinische Krankenhaus, wo in den für die Analyselabore vorgesehenen Räumen erhebliche Schäden zu verzeichnen waren. Dutzende Häuser im Viertel Campanillas wurden evakuiert, nachdem bereits mehr als 3.000 Menschen gezwungen waren, ihre Häuser in der Nähe des Flusses Guadalhorce zu verlassen. Schulen und Universitäten haben ihre Türen geschlossen, während die Bahnverbindungen zwischen Malaga und Madrid unterbrochen wurden. In der Provinz Malaga kam es in Gemeinden wie Benamargosa und Velez-Malaga zu Überschwemmungen lokaler Wasserstraßen, die zu Schäden an der Infrastruktur und Überschwemmungen führten. Die Feuerwehr und der Katastrophenschutz evakuierten über 1.100 Menschen aus Roma-Campingplätzen und -Siedlungen in Torre del Mar.

Extreme Risiken im Süden von Tarragona

Ebenso alarmierend ist die Lage im Süden von Tarragona. Die staatliche Wetterbehörde hat eine rote Warnung wegen extremer Gefahr aufgrund von Regenfällen herausgegeben, die in weniger als 12 Stunden 180 Liter pro Quadratmeter überschreiten könnten. Die örtlichen Behörden haben den Schulbetrieb eingestellt und öffentliche Einrichtungen geschlossen. Die Warnung führte zu Teilsperrungen auf der Autobahn AP 7 in Richtung Katalonien, wodurch trotz Verkehrsbeschränkungen kilometerlange Staus entstanden.

Ein Blick in die Zukunft

In mehreren Provinzen wie Malaga, Granada und im Norden von Castellón bleibt die Alarmstufe Rot bis zum Morgengrauen in Kraft. Die Provinz Valencia, die bereits vor zwei Wochen von einem ähnlichen Notfall schwer getroffen wurde, blickt nun besorgt in den Himmel. Nach der Katastrophe, die mindestens 222 Todesopfer forderte, geht die Suche nach Vermissten weiter. Um weitere Schäden zu verhindern, wurden außerordentliche Maßnahmen wie Sandsackbarrikaden zum Schutz der Flussufer organisiert. Die unmittelbare Zukunft bleibt ungewiss, da sich die Gemeinden auf neue Herausforderungen im Zusammenhang mit diesem extremen Wetter vorbereiten.

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