Schlechtwetter-Notfall in Catania: Autos werden ins Meer gezerrt und es kommt zu Überschwemmungen
Ein heftiger Sturm traf die Provinz Catania und verursachte schwere Schäden und Notsituationen. In Torre Archirafi, einem Ortsteil von Riposto, wurden einige Autos ohne Passagiere von starken Strömungen ins Meer gezogen. Die Situation wurde durch mehrere in den sozialen Medien geteilte Videos dokumentiert, aber glücklicherweise gab es keine vermissten Personen.
##Einsätze der Feuerwehr
Die Feuerwehrleute sind derzeit mit verschiedenen Rettungseinsätzen beschäftigt. In Altarello, ebenfalls in der Gemeinde Riposto, findet ein bedeutender Eingriff statt, wo ein Fluss über die Ufer trat und das Erdgeschoss eines Hauses überschwemmte. Im Haus befanden sich vier Personen, von denen zwei behindert waren.
Seit den frühen Morgenstunden haben die Feuerwehrleute des Kommandos Catania aufgrund widriger Wetterbedingungen 64 Einsätze durchgeführt. Dreizehn davon betrafen die Rettung von Menschen in Not und die Bergung von Fahrzeugen.
„Die Straßen haben sich in echte Flüsse verwandelt“, erklären die Retter, die in Torre Archirafi mit über 30 Hilferufen konfrontiert sind.
Kritische Situation in anderen Bereichen
Auch in anderen Gebieten der Provinz kommt es zu kritischen Situationen. In Aci Sant’Antonio halfen Feuerwehrleute Autofahrern, die in ihren Autos in der Via Aldo Moro feststeckten, während in Acireale eine Person aus einem völlig überfluteten Haus in der Via Rocco Chinnici gerettet wurde.
Starke Regenfälle und starke Strömungen gefährden weiterhin die Sicherheit von Anwohnern und Bauwerken. Die lokalen Behörden beobachten die Situation und laden die Bevölkerung ein, aufmerksam zu sein und den Ratschlägen von Experten zu folgen.
Ein Blick in die Zukunft
Da der Winter naht und Wettervorhersagen auf mögliche weitere Unwetter in der Region hinweisen, ist es von entscheidender Bedeutung, dass Behörden und Bürger auf ähnliche Situationen vorbereitet sind. Die Widerstandsfähigkeit der Gemeinschaft von Catania wird auf die Probe gestellt, aber die Zusammenarbeit zwischen Institutionen und Bewohnern kann beim Notfallmanagement den Unterschied machen.