Schlechtes Wetter in der Gegend von Catania: Notfall und Rettung
Heute Morgen kam es in der Gegend von Catania zu dramatischen Szenen, die denen kürzlich in Valencia ähneln: Autos wurden von der Gewalt des Wassers angehoben und ins Meer gezogen. Zahlreiche Autofahrer wurden von der Feuerwehr gerettet, viele Häuser wurden überschwemmt und mehrere Menschen wurden von Rettungskräften evakuiert. Die starken Regenfälle erforderten Hunderte von Einsätzen der Feuerwehrleute des Provinzkommandos von Catania.
##Einsätze der Feuerwehr
Die Feuerwehrleute sind mit einem Amphibienfahrzeug im Weiler Altarello in Riposto im Einsatz, wo ein Fluss überflutet ist und das Erdgeschoss eines Hauses überschwemmt hat, in dem vier Personen leben, von denen zwei behindert sind. Allein in Torre Archirafi und auch in Riposto kam es zu mindestens dreißig Einsätzen der Feuerwehr.
Aci Sant’Antonio sah, wie die Feuerwehrleute in der Via Aldo Moro gestrandete Autofahrer retteten. In derselben Straße wurden einige Menschen in einem überfluteten Supermarkt eingeschlossen. In Acireale rettete ein Einsatz eine Person aus einem überfluteten Haus in der Via Rocco Chinnici.
Nach Angaben der Präfektur Catania werden derzeit keine Personen aufgrund des schlechten Wetters vermisst.
Die Störung betraf insbesondere das ionische Gebiet und verursachte Überschwemmungen, Erdrutsche und Erdrutsche in den Gemeinden Acireale, Giarre, Mascali und Riposto. Hier haben die Bürgermeister ihre jeweiligen kommunalen Einsatzzentralen (Coc) aktiviert. In Riposto wurde über die Überschwemmung eines Wildbaches berichtet, der einige Autos ins Meer riss; In Mascali bedrohte ein Erdrutsch Häuser.
Straßenlage und Rettungskoordination
Aufgrund von Überschwemmungen war die Autobahn A18 zwischen Giarre und Fiumefreddo in beiden Richtungen gesperrt. Dank des Einsatzes der Verkehrspolizei und der Feuerwehr – auch unterstützt durch die CAS-Teams – verbessert sich die Verkehrssituation langsam. Die Fahrbahn Richtung Norden wurde wieder freigegeben; Die Richtung Süden bleibt jedoch wegen Trümmerbeseitigung geschlossen.
Die Präfektur von Catania hob das große Engagement der Polizei, der Feuerwehrleute aus Messina und Reggio Calabria, des Katastrophenschutzes und des Roten Kreuzes hervor. Diese Gruppen überwachen weiterhin die Situation in der Region, während das Rettungskoordinierungszentrum aktiv bleibt, bis der Bedarf nachlässt.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich die Gemeinschaft von Catania zwar für die Bewältigung der Folgen des schlechten Wetters einsetzt, die Aufmerksamkeit jedoch weiterhin auf mögliche zukünftige Entwicklungen und die zu ergreifenden Präventivmaßnahmen gerichtet ist, um ähnliche Notfälle in der Zukunft zu vermeiden.