In Rom hat ein entscheidendes Treffen zwischen Federmeccanica, Assistel und den Gewerkschaftsvertretern von Fiom Cgil, Fim Cisl und Uilm begonnen. Ziel ist die Erneuerung des nationalen Tarifvertrags für Metallarbeiter für den Zeitraum 2024-2027, der etwa 1,5 Millionen Arbeitnehmer betrifft. Allerdings sind die Erwartungen hoch und das Risiko eines Scheiterns eines Deals greifbar. Gewerkschaften haben davor gewarnt, dass es zu Streiks kommen könnte, wenn keine „konkreten Antworten“ auf ihre Forderungen eingehen.
Gewerkschaftsanfragen und Arbeitgebervorschläge
Auf der Gehaltsstufe fordern die Gewerkschaften eine Erhöhung der vertraglichen Mindestbezüge für die Stufe C3 (ehemals fünfte Stufe) um 280 Euro pro Monat. Als Reaktion darauf legten Federmeccanica und Assistel einen Vorschlag vor, der sich auf die mit der Inflationsentwicklung verbundene Erhöhung beschränkte (Ipca-Nei). Darüber hinaus schlagen sie eine Erhöhung von 700 Euro pro Jahr für Arbeitnehmer in Unternehmen ohne Zusatzverträge vor, sofern diese eine Bruttobetriebsmarge von mehr als 10 % des Umsatzes haben.
Die Arbeitgeber haben außerdem eine Reihe von Maßnahmen in Bezug auf das Lohn-, Sozial- und Sozialniveau vorgeschlagen. Allerdings stießen die Vorschläge bei den Gewerkschaften auf Skepsis.
Mögliche zukünftige Entwicklungen
Die vom Generalsekretär von Uil, Pierpaolo Bombardieri, veröffentlichten Erklärungen verdeutlichen die prekäre Lage: „Wenn Federmeccanica glaubt, dass der aktuelle Vertrag bereits die Inflation ausgleicht, dann macht es keinen Sinn, die Verhandlungen fortzusetzen.“ Mit diesen Worten verdeutlichte Bombardieri die Frustration der Gewerkschaften über Verträge, die keine nennenswerten Lohnerhöhungen vorsehen.
Die Situation ist daher ungewiss. Während die Gewerkschaften darauf abzielen, bessere wirtschaftliche Bedingungen für die Arbeitnehmer in der Metallbranche zu gewährleisten, scheinen die Positionen der Arbeitgeberverbände weit entfernt zu sein. Die Konfrontation zwischen den Parteien wird in den kommenden Tagen entscheidend sein und könnte die Zukunft des Sektors tiefgreifend beeinflussen. Die Notwendigkeit einer Einigung ist spürbar; Wenn die Parteien jedoch keine gemeinsame Basis finden, steigt die Gefahr sozialer Konflikte erheblich.