Houthis drohen mit der Schifffahrt: Krieg im Arabischen Meer steht bevor

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  • 12 November 2024
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Risiken für die Schifffahrt im Arabischen Meer: Houthis verstärken ihre Bedrohungen

In den letzten Tagen haben Houthi-Gruppen ihre Absicht bekräftigt, die Schifffahrt vor der Arabischen Halbinsel zu bedrohen. Diese Eskalation der Spannungen wurde vor einem Jahr als Geste der Solidarität gegenüber den Palästinensern in Gaza eingeleitet. Der Sprecher der Gruppe, Yahya Saree, sagte, die Houthi-Truppen hätten in zwei separaten Angriffen amerikanische Schiffe angegriffen: einen Flugzeugträger und zwei US-Zerstörer.

Das Pentagon bestätigte den Angriff auf diese Kriegsschiffe mit Drohnen und Raketen, bestritt jedoch, dass der Flugzeugträger USS Lincoln ein direktes Ziel gewesen sei. Wie Sprecher Pat Ryder berichtete, wurden die beiden Zerstörer beim Überqueren der Bab al-Mandab-Straße angegriffen. Der Angriff umfasste „mindestens acht Angriffsdrohnen, fünf ballistische Raketen und drei Marschflugkörper“, die alle erfolgreich neutralisiert wurden. Glücklicherweise kam es weder zu Schäden an den Schiffen noch zu Verletzten beim Militär.

Der geopolitische Kontext und internationale Reaktionen

Diese Nachricht wurde im Zusammenhang mit dem Besuch des israelischen Präsidenten Isaac Herzog in Washington wiederholt. Bei einem Treffen mit Joe Biden erhob Herzog scharfe Vorwürfe gegen den Iran, nannte ihn das „Reich des Bösen“ und bekräftigte das Engagement der USA für die Verteidigung Israels. Er äußerte auch den Wunsch, eine ähnliche Unterstützung wie während der Trump-Regierung zu erhalten. Unterdessen richtete der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu eine Botschaft an das iranische Volk, in der er betonte, dass der Oberste Führer Ali Khamenei sein eigenes Volk mehr fürchtet als Israel. Netanyahu forderte die Iraner auf, hoffnungsvoll zu bleiben, und sagte, Israel sei bereit, sie zu unterstützen.

Die Situation vor Ort und mögliche Lösungen

Da die Spannungen weiter zunehmen, gab das libanesische Gesundheitsministerium bekannt, dass es bei den jüngsten israelischen Angriffen 44 Tote und 88 Verletzte gegeben habe. Die Hisbollah hat Angriffe auf Nordisrael nicht verschont, die weitere Opfer forderten. Die Lage bleibt aufgrund neuer Offensiven sowohl israelischer als auch palästinensischer bewaffneter Gruppen instabil. Die US-Regierung hat bestätigt, dass sie die Militärhilfe für Israel trotz der Forderungen, den Zugang der Palästinenser zu lebenswichtigen Gütern zu verbessern, nicht blockieren wird. Der Sprecher des Außenministeriums betonte jedoch die diesbezüglich erzielten Fortschritte. Diese militärische und diplomatische Eskalation dürfte sich fortsetzen, wobei Unsicherheiten über einen möglichen Waffenstillstand zwischen Israel und der Hisbollah bestehen. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die künftigen Entwicklungen in diesem komplexen und vielschichtigen Kontext aufmerksam.

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