Angriffe auf Beschäftigte im Gesundheitswesen: Die Situation ist unhaltbar

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  • 12 November 2024
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Angriffe auf Gesundheitspersonal: Ein wachsendes Problem

Angriffe auf medizinisches Personal stellen in Italien weiterhin ein ernstes Problem dar, wie der jüngste Vorfall im Krankenhaus Lamezia Terme zeigt. Ein Mann, der mit der Entscheidung, ein Familienmitglied aus der Notaufnahme zu entlassen, unzufrieden war, griff den Chefarzt an, indem er ihn wiederholt mit einem Schlagstock schlug. Dieser Vorfall verdeutlicht nicht nur die zunehmende Gewalt in Krankenhäusern, sondern auch die Notwendigkeit strengerer Maßnahmen zum Schutz des Gesundheitspersonals.

Der Unfall in Lamezia Terme

Gestern Abend wurde der amtierende Leiter der Notaufnahme, Rosarino Procopio, von einem 28-Jährigen aus Lamezia, Carlo Sacco, angegriffen. Letzterer, der der Polizei bereits durch frühere Straftaten bekannt war, ging auf den Arzt ein, weil dieser den Patienten aus der Kurzzeit-Intensivbeobachtungsabteilung entlassen wollte.

Die Behörden mussten schnell eingreifen, um eine weitere Eskalation der Situation zu verhindern. Die Polizei verhaftete Sacco wegen schwerer Körperverletzung und Besitz anstößiger Gegenstände. Der Chefarzt wurde mehrmals am Rücken und am Arm getroffen, doch trotz der Prellungen und des Schocks, den er erlitten hatte, erschien er am nächsten Tag wie gewohnt zur Arbeit. Er drückte seine Frustration über eine Situation aus, die zunehmend unhaltbar erscheint: „Wir können nicht mehr friedlich arbeiten; wir sind ständigem Druck von Patienten und Familienangehörigen ausgesetzt.“*

Reaktionen und zukünftige Implikationen

Der Angriff löste heftige Reaktionen in der politischen und gewerkschaftlichen Welt aus. Die Gesundheitsbehörde der Provinz Catanzaro hat die zuständigen Behörden um eine entschiedene Reaktion gebeten, um die Sicherheit des Gesundheitspersonals zu gewährleisten. Der Präsident der Region Kalabrien, Roberto Occhiuto, bezeichnete es als „verrückt“, dass jemand einen Schlagstock ins Krankenhaus bringen könne. Die Unterstaatssekretärin des Innern, Wanda Ferro, lobte das Eingreifen der Polizei und bezeichnete es als wichtiges Zeichen der Unterstützung für das Gesundheitspersonal. Angesichts der Zunahme von Angriffen in Pflege- und Betreuungseinrichtungen ist es wichtig, dass Institutionen wirksame Präventivmaßnahmen zum Schutz des Gesundheitspersonals ergreifen. Die Integration fester Polizeiposten in Krankenhäusern könnte eine konkrete Lösung darstellen, um diesem beunruhigenden Phänomen entgegenzuwirken und ein sicheres Umfeld für alle zu gewährleisten.

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