Italien und China: Unbekanntes Handelspotenzial im Jahr 2023 offengelegt

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  • 09 November 2024
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Wachstum des Handels zwischen Italien und China: Ein unausgesprochenes Potenzial

Der Handel zwischen Italien und China hat in den letzten Jahren ein deutliches Wachstum verzeichnet und sich von 2016 bis 2022 von 38 Milliarden auf 74 Milliarden verdoppelt. Präsident Sergio Mattarella betonte jedoch, dass dieser Wert immer noch unter dem maximalen Potenzial liege . Bei einem Treffen mit Premierminister Li Qiang in Peking äußerte Mattarella die Notwendigkeit, den Handelsfluss zu steigern und die Import- und Exportbeziehungen neu auszubalancieren.

Mattarella betonte die Bedeutung der Förderung chinesischer Investitionen in Italien, die im Jahr 2023 15 Milliarden erreichten, und ermutigte auch italienische Investoren in China, ihre Aktivitäten weiter auszubauen.

Eine verstärkte bilaterale Zusammenarbeit

Während des Besuchs fand der Präsident völlige Harmonie mit Präsident Xi Jinping und unterstrich den wachsenden Wunsch nach gegenseitiger Zusammenarbeit. Diese Zeit markiert einen entscheidenden Moment in den bilateralen Beziehungen, die durch einen kooperativen politischen und handelspolitischen Ansatz mit dem Ziel von Frieden und Multilateralismus gekennzeichnet sind. Mattarella betonte, wie wichtig es sei, Hindernisse zu beseitigen, die den Zugang hochwertiger italienischer Produkte zum chinesischen Markt behindern, um den immer höheren Erwartungen der chinesischen Verbraucher gerecht zu werden.

Der Präsident erklärte außerdem, dass China Italiens erster Wirtschaftspartner in Asien sei und dass ein offener und transparenter Dialog neue Investitionen anregen werde, die Beschäftigung und Qualifikationswachstum bringen würden.

Auf dem Weg zu einer Zukunft mit größerer Integration

Zum Abschluss seiner Rede äußerte Mattarella seine Besorgnis über protektionistische Tendenzen in Europa und erklärte, dass Italien solche Praktiken nicht unterstütze. Er bekräftigte die Bedeutung eines reibungslosen Dialogs zwischen Peking und der Europäischen Union, damit komplexe Fragen, die die Menschenwürde und universelle Rechte berühren, angegangen werden können.

Mattarella unterstrich die Notwendigkeit universeller bürgerlicher Grundsätze und forderte ein Verhalten im Einklang mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Er betonte, dass diese Themen ein kollektives Engagement der internationalen Gemeinschaft erfordern. In diesem Zusammenhang könnten sich die Beziehungen zwischen Italien und China weiterentwickeln und für beide Nationen erhebliche Chancen in der globalen Wirtschaftslandschaft schaffen. Der Wunsch zur Zusammenarbeit könnte neue Wege in eine wohlhabendere und integriertere Zukunft eröffnen.

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