Verhandlungen zwischen Ita und Lufthansa gefährdet: Arbeitnehmer in Alarmbereitschaft

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  • 09 November 2024
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Verhandlungen zwischen Ita und Lufthansa: Die Situation wird kompliziert

Das Wochenende dürfte für die Verhandlungen zwischen Ita Airways und Lufthansa von entscheidender Bedeutung sein, da die Gewerkschaften starke Bedenken hinsichtlich des Fortschritts der Verhandlungen zum Ausdruck bringen. Die Arbeitnehmervertreter bitten das Ministerium für Wirtschaft und Finanzen (MEF), den derzeitigen Anteilseigner des neuen Unternehmens, um einen dringenden Aufruf zur Klärung des Stands der Verhandlungen.

Der Preispunkt

Das Dossier liegt derzeit in den Händen von Marcello Sala, Generaldirektor des MEF-Wirtschaftsministeriums, der für die Beteiligungsunternehmen verantwortlich ist. Im Mittelpunkt der Diskussion steht der Kaufpreis von Ita. Zu den Hypothesen auf der Tabelle gehört auch ein möglicher Einsatz eines Schiedsverfahrens zur Bestimmung des Endwerts der Übernahme. Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass die notwendigen Unterlagen zu den Handelsverträgen von Ita und Lufthansa mit anderen Unternehmen, die für die Gewährleistung des Wettbewerbs unerlässlich sind, bis Montag nach Brüssel geschickt werden. Die Frist für den Abschluss der Operation ist auf den 11. November festgelegt, aber Brüssel scheint bereit zu sein, mehr Zeit zu gewähren, damit das italienisch-deutsche Bündnis finalisiert werden kann. ##Anfragen und Gewerkschaftsreaktionen der Lufthansa Lufthansa verlangte in den letzten Tagen einen Rabatt von mehreren Millionen auf die zweite Zahlungstranche, also 325 Millionen Euro, um weitere 49 % an Ita zu erwerben. Diese Forderung wird durch die Kosten der nach der Allianzvereinbarung im Jahr 2023 getätigten Investitionen und durch die Wahrnehmung einer Abwertung des italienischen Unternehmens motiviert. Das Ministerium lehnte diesen Antrag jedoch ab und bestand auf der Einhaltung der festgelegten Verpflichtungen. Die Gewerkschaften befürchten, dass ein Scheitern der Verhandlungen negative Auswirkungen auf die Mitarbeiter von Ita Airways haben könnte. Filt Cgil, Fit Cisl, Uiltrasporti, Ugl Ta und Anpac haben um ein „klärendes“ Treffen im Mef gebeten und dabei die Bedeutung der Unterzeichnung der eingegangenen Verpflichtungen unterstrichen:

„Diese Nichtunterzeichnung birgt die Gefahr, dass der Erfolg der Operation gefährdet wird, und sollte dies passieren, wäre es äußerst schwerwiegend für die Arbeitnehmer.“ Darüber hinaus fordern die Gewerkschaften eine Konfrontation mit Alitalia Sai in außerordentlicher Verwaltung, da ein Entlassungsverfahren für 2.059 Mitarbeiter eingeleitet wurde. Es sei unerlässlich, eine „gemeinsame Überprüfung“ des Personalabbaus durchzuführen.

Zukunftsaussichten

Da die Mitarbeiter bis zum 31. Dezember 2024 mit finanzieller Unterstützung durch den Sozialfonds und anschließend durch Naspi rechnen können, bleibt die Zukunft ungewiss. Die Situation erfordert die Aufmerksamkeit der Institutionen, damit die Arbeitnehmer nicht unter den Folgen komplexer Verhandlungen und strategischer Unsicherheiten leiden.

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